Nach weltlichen Kriterien entlöhnen

«Pfarrer-Löhne in der Kritik», Ausgabe vom 28. Februar

Raffaele Ferdinando Schacher, Löwengartenstrasse 15, 9400 Rorschach
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Geld und Geistlichkeit sind nicht immer harmonisch vereint. Gleichzeitig hat es auch sein Gutes, dass in der Schweiz das Kirchenpersonal gut bis sehr gut verdient, gerade im Vergleich zu einigen südeuropäischen Ländern. Die überwiegende Mehrheit aller Schweizer betrachtet die Dienstleistungen unserer Landeskirchen pragmatisch. Das Kirchenpersonal macht auch nur seinen «Job» und seine Dienstleistungen sollen entsprechend auch nach weltlichen Kriterien entlöhnt werden. Ein Pfarrer ist eine Mischung aus Wahrsager, Psychologe, Sozialarbeiter und «Mädchen für alles». Ausser Gott und einigen Heiligen arbeitet niemand freiwillig und längere Zeit nur für «Gottes Lohn».

Raffaele Ferdinando Schacher, Löwengartenstrasse 15, 9400 Rorschach