Musikalische Vielfalt der Region aufgezeigt

ALTENRHEIN. Am Tag der Musik gaben regionale Chöre, Musikvereine und die Musikschule Am Alten Rhein ein gemeinsames Konzert.

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ALTENRHEIN. Am Tag der Musik gaben regionale Chöre, Musikvereine und die Musikschule Am Alten Rhein ein gemeinsames Konzert. Über einhundert Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker sowie Musikschülerinnen und Musikschüler zeigten ein eindrückliches Bild der musikalischen Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Region um den Alten Rhein. Das gemeinsame Ziel, die Volksabstimmung am 23. September über den Verfassungsartikel «Musikalische Bildung» zu einem Erfolg zu führen, einte die neun Formationen zu einem eineinhalbstündigen Platzkonzert.

Singend Grenzen überschreiten

Für einen klangvollen Beginn sorgte die Musikgesellschaft Altenrhein-Staad, die gemeinsam mit Mitgliedern der Musikgesellschaft Thal und des Musikvereins Rheineck unter der Stabführung von Harry Zierler anspruchsvolle Stücke spielte. Die grenzüberschreitende Singgemeinschaft Männerchor Rheineck und der Männergesangverein Harmonie Gaissau überzeugten mit zwei Volksliedern. Obwohl die vierzehn Nachwuchsmusiker der Jungbläsergruppe erst seit zwei Wochen in der neuen Besetzung zusammen üben konnten, gelang es ihnen, sich mit einer dreisätzigen Suite vom königlichen Hof in die Herzen der Gäste zu spielen.

Vierzig Stimmen, vier Lieder

Die singenden Damen des Trachtenchörlis Thal malten unter der Leitung von Rosy Zeiter ein leuchtendes Klangbild der Schweizer Folklore. Von den hohen Frauenstimmen ging es anschliessend tonlich hinab zum Ensemble Tiefes Blech der Musikschule Am Alten Rhein. Was die vier jungen Schüler von Volker Bereuter auf Tuba, Tenorhorn und Posaunen boten, liess den Thaler Gemeindepräsidenten und Kantonsrat Robert Raths ins Schwärmen geraten: «Von euch wird man sicher noch mehr hören.» Ebenfalls drei anspruchsvolle Stücke hatten die Sänger des Männerchors Thal mit ihrem Leiter Helmut Schlattinger vorbereitet.

Bevor noch einmal die drei Musikcorps den gemeinsamen Schlusspunkt setzten, gab es mit dem Quodlibet für vier Stimmen den gesanglichen Höhepunkt. Alle vierzig Sängerinnen und Sänger der beteiligten Chöre intonierten unter der Leitung von Otto Mattle zuerst einzeln, dann gleichzeitig vier Schweizer Lieder und sorgten so für ein rauschendes Klangerlebnis. (pd)

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