Musical schweisst zusammen

GOSSAU. Zwei Gossauer Studentinnen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen haben ein Kindermusical geschrieben. Kürzlich haben Schüler im Friedberg geprobt.

Oliver Schneider
Drucken
Teilen
Jugendliche probten am Gymnasium Friedberg für ein Musical. (Bild: Oliver Schneider)

Jugendliche probten am Gymnasium Friedberg für ein Musical. (Bild: Oliver Schneider)

In einem Raum werden Tanzschritte perfektioniert, aus dem Bandraum dringt dumpfe Musik hervor, und in den Schulzimmern entstehen Kostüme und Kulissen. Das Gymnasium Friedberg wurde auch in den Ferien rege genutzt. Vergangene Woche gingen 30 Kinder und Jugendliche täglich ein und aus. Zwei Gossauer Studentinnen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Kindermusical geschrieben. Nun wollen die zwei Studentinnen das selber verfasste Stück «Ganz vo neu» auf die Bühne bringen.

Woche macht gute Laune

«Wir haben uns extrem auf die Probewoche gefreut», sagt Studentin Seraina Stark. Die Stimmung auf dem Friedberg sei ausgelassen. Man könne die Proben zeitlich sehr gut einteilen und zwischendurch auch einmal das schöne Wetter geniessen. «Der Druck, den wir in den wöchentlichen Proben im letzten Monat jeweils hatten, ist vergessen», sagt Studentin Jeanine Rüesch. Die Mithilfe weiterer Leiterinnen spiele da ebenfalls eine grosse Rolle. Auch den Kindern und Jugendlichen bereite es so viel mehr Spass. Die jungen Sänger würden ihre Stimmbänder sogar während der Pausen freiwillig strapazieren und mit dem Klavier begleiten.

Das Rundumprogramm fordert

«Die Kinder lernen aus der Kombination von Schauspiel, Tanz und Gesang», sind sich Jeanine Rüesch und Seraina Stark einig. Ein Musical sei in vielen Bereichen herausfordernd. Auch wenn man nicht gerade mitten im Geschehen der aktuellen Szene mitspielt, müsse man zum Beispiel trotzdem auf seine Mimik achten. Darüber hinaus pflegen die Kinder auch soziale Kontakte. «Es entstehen viele neue Freundschaften. Gemeinsam auf einer Bühne zu stehen, schweisst zusammen», sagt Seraina Stark. Das Ziel habe eine verbindende Wirkung auf alle.

Aufführungen finden am 12., 13. und 20. Juni im Andreaszentrum statt.

Aktuelle Nachrichten