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MUOLEN: Die drei Frauen vom "Marktstübli" hören auf

Sechs Jahre lang führten drei Schwestern das Kafi Marktstübli am Bahnhof. Hier häkelten sie Tintenfische und strickten um den Weltrekord. Nun suchen sie Nachfolger.
Entsteht hier bald etwas Neues? Das «Marktstübli» am Bahnhof Muolen. (Bild: Ralph Ribi (12. November 2015))

Entsteht hier bald etwas Neues? Das «Marktstübli» am Bahnhof Muolen. (Bild: Ralph Ribi (12. November 2015))

Mit viel Herzblut hätten sie das Kafi Marktstübli in der alten Schalterhalle des Bahnhofs Muolen während sechs Jahren geführt. Das schreiben Rita Krapf-Studerus, Ruth Cozzio-Studerus und Heidi Klauser-Studerus in einer Mitteilung. Nun, da sie bald pensioniert würden, sei es Zeit aufzuhören. Aber: «Es ist uns ein Anliegen, dass es irgendwie weitergeht mit dieser Lokalität», heisst es in der Mitteilung weiter.

Deshalb stehen die drei Schwestern jenen mit Rat und Tat zur Seite, die etwas Neues im «Marktstübli» einrichten möchten. «Wir können mithelfen, konkrete Fragen direkt zu beantworten, und unsere Erfahrung mit dem Kafi Marktstübli weitergeben.» Das «Marktstübli» sei ein Ort, der sich bestens eigne, um etwas Kreatives zu gestalten. Auch die Eigentümerin, die Schweizerische Südostbahn, sei interessiert, dass es im «Marktstübli» weiterhin lebendig zugehe.

Für Leben sorgten die Studerus-Schwestern im Marktstübli sechs Jahre lang. Das Café, in dem sich früher das Büro des Bahnhofvorstands befunden hatte, ist ein Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Mit Kuchen, Kräutertee, selbstgemachtem Holunderpunsch und Schinken-Käse-Toast wirbt das «Marktstübli» auf seiner Homepage.

Ein Weltrekord und Kraken

Bekannt wurde das «Marktstübli» dank mehrerer Aktionen ihrer Betreiberinnen. Hier traf man sich, um den längsten Schal der Welt zu stricken. Und hier häkeln Rita Krapf, Ruth Cozzio und Heidi Klauser kleine Oktopusse, die im Ostschweizer Kinderspital Frühgeburten ins Bettchen gelegt werden. Weil die Kleinen immer wieder nach der Nabelschnur tasten, geben ihnen die Tentakel der wollenen Tintenfische ein Gefühl der Sicherheit. Für viele Kinder werden die Oktopusse aus dem «Marktstübli» zu treuen Begleitern während der Spitalzeit. (al)

Fragen zum «Marktstübli» an Rita Krapf: 077 40 068 36.

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