Müller an seinen Leistungen messen

«SP fordert höhere Abgaben», Ausgabe vom 3. März, Leserbrief: «300 000 Franken plus», Ausgabe vom 14. März

Ferdinand Kleger, Ehemaliger Gpk-Präsident der Stadt Rorschach, Sulzbergstrasse 28, 9404 Rorschacherberg
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Liebe Leser

Die Diskussion über den Lohn von Thomas Müller nervt langsam. Ich habe die SP und/oder deren Mitstreiter im Verdacht, bereits Wahlkampf für die nächsten Präsidentenwahlen zu machen. Sollte der nächste Stadtpräsident wirklich ein Linker werden, so muss die Stadt dannzumal sicher einen Lohn von 100 Prozent auszahlen, da er oder sie sicher auch 100 Prozent anwesend sein wird.

Die Stadt kostet das Präsidialamt Müller im Moment höchstens 75 Prozent. Ob der Neue dann bei einem «Vollpensum» auch nur annähernd an die Leistungen von Thomas Müller herankommt und auch über ein so grosses Netzwerk – das er zum Vorteil der Stadt eingesetzt hat – verfügt, wird die Zukunft zeigen. Aus langer Erfahrung zweifle ich sehr daran. Effizienz ist nicht messbar, An- oder Abwesenheit schon, was bei Müllers Gegnern scheinbar wichtiger ist!

Ich möchte die Bürger von Rorschach bitten, Thomas Müller nach den Leistungen und Errungenschaften für die Stadt Rorschach und nicht nach den Stunden seiner physischen Anwesenheit zu beurteilen.

Ferdinand Kleger, ehemaliger GPK-Präsident der Stadt Rorschach, Sulzbergstrasse 28, 9404 Rorschacherberg