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MÜHLEGGBAHN: Rekorde und ein Wermutstropfen

2017 hat das Bähnli zwischen der Altstadt und St. Georgen so viele Personen transportiert wie nie zuvor. An die Generalversammlung gab es jetzt ebenfalls einen Rekord: Es kamen so viele Aktionäre wie nie zuvor.
Reto Voneschen
Am 3. April wurde die alte Kabine der Mühleggbahn von den Schienen gehoben. (Bild: Ralph Ribi)

Am 3. April wurde die alte Kabine der Mühleggbahn von den Schienen gehoben. (Bild: Ralph Ribi)

Die Mühleggbahn hat ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr hinter sich. Die Standseilbahn transportierte 2017 in 102900 Fahrten 698000 Personen zwischen der südlichen Altstadt und St.Georgen. Im Vorjahr waren es auf mehr Fahrten (103200) weniger Fahrgäste (686000). Auch finanziell war 2017 gemäss den GV-Ausführungen von Verwaltungsratspräsident Philip Schneider ein gutes Jahr: 276000 Franken an Rückstellungen in den Erneuerungsfonds werden gelegt. Der danach noch resultierende Minigewinn von 430.07 Franken ist im Vergleich eher Formsache.

Die 320 Aktionäre, die 1641 Aktien-Stimmen vertraten, hiessen an der Generalversammlung vom Montagabend im Adler-Saal in St. Georgen alle statutarischen Traktanden diskussionslos gut. Die Zahl der anwesenden Aktionäre war gemäss Philip Schneider dann gleich auch noch ein Rekord, der die Tatsache spiegelt, dass die Mühleggbahn für die laufende Totalsanierung ihr Kapital aufgestockt hat. Und diese Gelegenheit wurde nicht nur im Quartier rege genutzt, um Miteigentümer des beliebten Bähnchens zu werden. Etliche der an der GV Anwesenden sassen, nahmen denn auch erstmals an diesem Anlass teil.

Am 17. November wird ausgiebig gefeiert

Erfreuliches konnte Verwaltungsratpräsident Schneider über die seit Ostermontag laufenden Bauarbeiten im Tunnel der Mühleggbahn berichten. Die damit beauftragte Spezialfirma arbeite dort mit Hochdruck und liege bisher voll und ganz im Fahrplan. Wenn es so weitergehe, könnten die Tunnelarbeiten bis August abgeschlossen werden. Danach stehe die Erneuerung der gesamten Bahnanlagen auf dem Programm. Geplant sei, die Sanierung bis Ende Oktober abzuschliessen, danach werde die sanierte Bahn durch das Bundesamt für Verkehr überprüft. Und jetzt steht auch das Datum für die Eröffnungsfeier und gleichzeitig das Fest zum 125-jährigen Bestehen der Mühleggbahn fest: Es ist der 17. November.

Leise Kritik am fehlenden Ersatzangebot

Trotz der vielen guten Nachrichten an der GV: Ein Wermutstropfen hat die Bahnsanierung für St.Georgen. Das Bähnchen steht von April bis in den November hin­ein still. Dass es während dieser Zeit kein Ersatzangebot gibt, sondern nur auf die VBSG-Kurse verwiesen wird, ist für einzelne St.Jörgler nicht genug. Mindestens einer von ihnen meldete im Vorfeld der GV auch Kritik bei Präsident Philip Schneider. Dieser erklärte an diesem Anlass, wieso es keinen Ersatzbus zwischen der Tal- und der Bergstation der Mühleggbahn gibt. Verantwortlich seien die Kosten des Angebotes sowie die wenig günstige, aber einzig mögliche Linienführung für einen Ersatzbus.

www.muehleggbahn.ch

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