Motion hatte keine Chance

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Papierverschleiss Um die Mo- tion «Abstimmungsunterlagen für Alle» entfachte im Parlament eine Grundsatzdebatte. Und es herrschte fast durchgehend Einigkeit darüber, dass die Partizipation und das Interesse an der Politik gefördert werden müsse. Daniel Kehl (SP) nannte politische Aufklärung und glaubwürdige, verständliche Politik ein Mittel gegen Populismus. Aber der Weg, allen Abstimmungsunterlagen nach Hause zu schicken, sei der falsche. Felix Keller (FDP) nannte die Idee gar einen «ökologischen Unsinn». Die Unterlagen würden sowieso nur im «Güsel» landen. Diese Meinung teilte auch Michael Hugentobler (CVP). Obwohl er Verständnis fürs Anliegen habe. Mit 39 Ja zu 14 Nein wurde die Motion für nicht erheblich erklärt. (ren)