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Mörschwil will Glasfasern, aber nicht fusionieren

Mörschwil An einer Strategie­tagung hat sich der Gemeinderat Mörschwil kürzlich mit den Legislaturschwerpunkten 2017 bis 2020 befasst. Wie der Rat im Mitteilungsblatt schreibt, setzt er in den zentralen Bereichen auf Kontinuität und Stabilität. «Die politische Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, ein weiterhin attraktiver Steuerfuss und ein schonender Umgang mit den Ressourcen bleiben Grundpfeiler der kommunalen Politik.»

Konkret soll die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Arbeitsort gesteigert werden. Neue, wertschöpfende Arbeitsplätze werden angestrebt. Weitere Ziele sind die Realisierung des Wohn- und Pflegezentrums, der Ausbau des Beratungsangebots als Energiestadt und die Eva­luation einer flächendeckenden Glasfasernetzerschliessung.

Der Gemeinderat will aber auch den dörflichen Zusammenhalt, den Austausch und das Miteinander stärken. Die Lebensqualität in einem Dorf messe sich nicht ausschliesslich an gesunden Finanzen oder einer zuverlässigen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. «Mindestens ebenso wichtig ist es, Orte der Begegnung zu haben oder Wertschätzung zu erfahren für ehrenamtliche Arbeit», heisst es weiter. Nicht zuletzt gehört es zu den Legislaturschwerpunkten des Rates, sich rechtzeitig mit der Nachfolgeregelung fürs Gemeindepräsidium zu befassen. Paul Bühler ist seit bald 26 Jahren im Amt und wird in den nächsten Jahren pensioniert. (gk/cor)

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