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MÖRSCHWIL: Falsch entsorgte Asche löst Brand aus

Die Garage eines Einfamilienhauses am Waidweg brannte am Donnerstag komplett nieder. Wegen der starken Rauchentwicklung ist das Haus nicht mehr bewohnbar.
Am Löscheinsatz waren rund 50 Personen beteiligt. (Bild: Kapo SG)

Am Löscheinsatz waren rund 50 Personen beteiligt. (Bild: Kapo SG)

Die Meldung über einen Garagenbrand eines Einfamilienhauses ging am Donnerstag kurz vor 19 Uhr bei der kantonalen Notrufzentrale ein. Die Feuerwehr Mörschwil rückte mit rund 35 Mitgliedern aus. Hinzu kamen Mitglieder der Berufsfeuerwehr St. Gallen und der Sanität. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Garage am Waidweg in Vollbrand. Der Mörschwiler Feuerwehrkommandant Toni Hauser bestätigt: «Die Fenster waren wegen der Hitze geborsten.» Das Feuer hatte zudem auf den Dachstock des Hauses übergegriffen.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, wie «Tagblatt-Online» am Donnerstag berichtete. Gemeinsam deckten die Feuerwehrleute das Dach des Hauses ab, um nach Glutnestern zu suchen. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde in der Nacht eine Brandwache gehalten, um bei einem möglichen erneuten Aufflammen des Brandes eingreifen zu können. Drei Mitglieder der Feuerwehr überwachten für jeweils drei Stunden den Brandort und wurden dann abgelöst. Auch die Löschleitungen blieben über Nacht offen.

Wegen des Brandes war die Strasse von der Unteren Waid in Richtung Mörschwil über drei Stunden gesperrt. Die Busse der Linien 11 und 210 mussten deshalb einen Umweg fahren und hatten Verspätung oder fielen ganz aus. Die Unterbrechung dauerte etwa bis 23 Uhr.

Bewohner alarmierten die Feuerwehr

Die Bewohner des Einfamilienhauses hatten laut Feuerwehrkommandant Hauser die Feuerwehr selbst informiert, nachdem sie die starke Rauchentwicklung in der Garage bemerkt hatten. Auch ein Hund habe Alarm geschlagen. Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst betreut. Laut Hauser konnten sie bei den Nachbarn übernachten.

Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar, wie Kaposprecher Hanspeter Krüsi sagt: «Die Garage ist komplett ausgebrannt und alles voller Rauch. Der durch den Brand entstandene Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.» Die genaue Brandursache werde vom forensischen Kompetenzzentrum des Kantons St. Gallen ermittelt. Gemäss der Polizei steht derzeit als Brandursache unsachgemässes Entsorgen von Asche in der Garage im Vordergrund. Laut Feuerwehrkommandant Hauser war dies einer der grössten Brände der vergangenen Jahre. Vergleichbar sei ein Hausbrand 2013. Das Haus konnte damals nicht gerettet werden. (lw/mha)

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