MÖRSCHWIL: Der neue «Adler» ist wieder alt

In den Sommerferien wurde im «Adler» nicht gewirtet, sondern gehämmert und gezimmert. Dank der Renovation sind auch einige Bausünden ausgemerzt.

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Freuen sich: Daniela Müller und Jana Bussert (rechts) im renovierten «Adler». (Bild: Corinne Allenspach)

Freuen sich: Daniela Müller und Jana Bussert (rechts) im renovierten «Adler». (Bild: Corinne Allenspach)

Die «Adler»-Wirtinnen Daniela Müller und Jana Bussert können sich kaum sattsehen. «Es ist enorm schön geworden», sind sich die beiden einig und meinen den neuen «Adler», der nach vierwöchiger Renovation ursprünglicher wirkt denn je. Viel heller und offener ist das altehrwürdige Restaurant mitten im Dorfzentrum geworden, und einige Bausünden sind ausgemerzt. Augenscheinlich wird dies vor allem bei den Böden. Wo vorher Laminat war, liegt jetzt «ein ultralanger Eichenparkett», wie Martin Schildknecht sagt. Der Mörschwiler und Inhaber der Firma Atebo hatte die Baulei- tung inne. Der Parkett mit seinen 9,4 Meter langen Riemen sei eine Massanfertigung. Und im Schwedenstübli, wo vorher ebenfalls Laminat war, ziehen jetzt farbige Zementfliesen den Blick der Gäste auf sich. Ein Bodenbelag, der seit Jahrhunderten gemacht wird. Würde Schildknecht es nicht betonen, würde wohl niemand glauben, dass die Fliesen neu sind und nicht original aus der Bauzeit des Hauses Mitte des 17. Jahrhunderts, so perfekt passen sie ins Stübli. Neu sind auch Buffet, Tische, Stühle und Lampen. Zudem wurde vieles aufgefrischt. Die Bürgerversammlung hat im vergangenen März rund 340 000 Franken gesprochen für die Renovation der Beiz, die seit Jahrzehnten im Besitz der Gemeinde ist. (cor)