MÖRSCHWIL: Das «Gschwend» ist angekommen

Der Übergang war fliessend. Am Samstag wurde Beck Albin Egger verabschiedet, seit Montag ist das «Gschwend» mitten im Dorf offen. Der Start ist geglückt.

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Filialleiterin Irene Koller bedient im neuen Laden. (Bild: Corinne Allenspach)

Filialleiterin Irene Koller bedient im neuen Laden. (Bild: Corinne Allenspach)

Guido Schildknecht, Mitinhaber der Cafe Gschwend AG, ist überwältigt. Statt zu einer Eröffnungsfeier war die Bevölkerung am Samstag unter dem Titel «Albin Egger feiert» zur Geschäftsübergabe eingeladen. Der Apéro ging buchstäblich weg wie frische Weggli. «Das ganze Dorf ist gekommen, um anzustossen.» Zu den ersten Gratulanten ­gehörte die Familie Füger, die wenige Meter entfernt seit Jahrzehnten die gleichnamige Bä­ckerei führt. «Gute Konkurrenz belebt das Geschäftsleben», sagte Beda Füger bereits im April im «Tagblatt». «Sie zwingt einen auch, immer à jour zu bleiben.» A jour ist man inzwischen auch beim «Gschwend». Der Laden ist eingerichtet, neu fänden die Kunden ein viel grösseres Sortiment als bisher, sagt Schildknecht. Brot, Süssgebäck, Salaten, Müesli, Sandwiches, Pralinen oder Kaffee zum Mitnehmen. Bereits offen ist auch das Gartencafé mit 20 Plätzen. Wann drinnen ein Café folge, hänge vom Zeitplan für die Zentrumsüberbauung ab, bei der die Gemeinde den Lead hat. Komme die Überbauung erst in zehn Jahren, werde man möglichst rasch ein Café eröffnen. Komme sie bald, lasse man den Laden momentan, wie er ist, und richte sich im Neubau entsprechend ein. Für Guido Schildknecht, selber Mörschwiler, ist die Eröffnung im eigenen Dorf «mega speziell». Er werde sicher jeden Tag mindestens einmal im Laden sein. Bedient wird die Kundschaft von Filialleiterin Irene Koller und zwei bisherigen Angestellten von Albin Egger: werktags von 6.30 bis 18.30 Uhr, samstags bis 14 Uhr. Sonntags bleibt das «Gschwend» zu. Weil der Sonntag der schwierigste Tag sei, um Personal zu finden, aber auch, «weil es Lebensqualität ist, am Sonntag frei zu haben». (cor)