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MÖRSCHWIL: Aufrichte trotz Verzögerung gelungen

Die zwei Bienenhäuschen in der Unteren Waid sind wie geplant aufgerichtet worden. Dies, obwohl die Bauelemente aufgrund heftiger Schneefälle verspätet eintrafen.
Judith Schönenberger
Die Helfer im Rohbau des Bienenhauses. (Bild: Judith Schönenberger)

Die Helfer im Rohbau des Bienenhauses. (Bild: Judith Schönenberger)

Der Rohbau der Bienenhäuschen in der Unteren Waid in Mörschwil steht. Freiwillige des Bienenzüchtervereins St. Gallen und Umgebung haben am vergangenen Dienstag mithilfe eines Fachmanns die Wandelemente und die Dachbalken montiert. Laut Otto Hugentobler, Präsident des Vereins, war dies bei den herrschenden Wetterbedingungen kein einfaches Unterfangen.

Schneechaos bringt Zeitplan durcheinander

Die starken Schneefälle vom Montagabend sorgten am Dienstagmorgen für Stau auf den Strassen. Dieser hielt auch den Lastwagen mit den bestellten Bauelementen für die Bienenhäuschen auf. Erst eineinhalb Stunden nach geplantem Arbeitsbeginn trafen die fehlenden Bestandteile ein. «Das war natürlich etwas ungünstig, denn der Kran stand schon um sieben Uhr bereit», sagt Hugentobler. Mit diesem Kran wurden die Holzelemente über ein kleines Wäldchen und einen Teich zum Standort der Bienenhäuschen befördert. Dort waren von den Freiwilligen bereits einen Tag zuvor auf Stahlstützen die Böden aus Holz errichtet worden. «Auch das war nicht einfach, da das Wetter sehr wechselhaft war». Hugentobler ist aber trotz der Verzögerung zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten. In den nächsten Tagen werden er und sein Team das Dach und die Fassadenelemente anbringen. Diese sind auf das Thema abgestimmt: Auf einem orangen Hintergrund bilden Holzlatten ein reliefartiges Bienenwabenmuster.

Ein weiterer Bestandteil des «Didaktischen Zentrums für Bienenwerte» ist der Lehrraum im benachbarten Gebäude des Gymnasiums Untere Waid. Auch dort wird der Umbau vorangetrieben. Die Freiwilligen haben Wände herausgerissen, um aus zwei Räumen einen grossen zu schaffen. Ausserdem wurden ein neuer Boden verlegt und die Wände in bunten Farben gestrichen. Ein geplantes Highlight ist die begehbare Bienenwabe. Darin können sich die Besucher massstabsgetreu in die Rolle einer Biene versetzen und das Innere einer Wabe erleben. Vorerst liegt der Fokus aber auf dem Ausbau der neu aufgerichteten Bienenhäuschen. Dort sollen im April die ersten Bienen einziehen.

Judith Schönenberger

judith.schoenenberger@tagblatt.ch

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