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MODERN: Handbuch für Kirchgemeinden neu als E-Book

An der Hauptversammlung des Verbandes der katholischen Kirchgemeinden des Kantons St. Gallen werden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Das neue Handbuch passt sich den Zeitgeist an.
Präsident Josef Eberhard gratuliert Nachfolger Markus Stähli sowie den neugewählten Brigitte Wicki und Gregor Gämperle. (Bild: Richi Bischof)

Präsident Josef Eberhard gratuliert Nachfolger Markus Stähli sowie den neugewählten Brigitte Wicki und Gregor Gämperle. (Bild: Richi Bischof)

Der Kirchgemeindeverband St. Gallen führt seine 41. Jahreshauptversammlung durch. Felix Bischofberger, Präsident der gastgebenden Kirchgemeinde Thal, begrüsst die Delegierten in der neurenovierten Kirche, die seit bald 500 Jahren paritätisch genutzt wird. Er zeigt die vielfältigen Aufgaben auf, die durch den Betrieb von drei Kirchen in ebenso vielen Pfarreien entstehen.

Präsident Josef Eberhard führt zum letzten Mal durch eine Hauptversammlung des kath. Kirchgemeindeverbandes. Als wichtigste Neuerung im vergangenen Jahr bezeichnet er die Bildung von Zweckverbänden in den Seelsorgeeinheiten. Sämtliche Anstellungsverträge mussten neu erstellt werden. Kirchenmusiker sollen wo möglich in Pensen angestellt werden, statt für Einzeleinsätze. Ein Leitfaden für Freiwilligenarbeit ist entstanden.

Aus dem Vorstand treten Josef Eberhard als Präsident und Franz Spirig zurück. Ihre langjährige Mitarbeit wird verdankt. Als neuen Präsidenten wählen die Delegierten einstimmig Markus Stäheli. Der bisherige Vizepräsident lebt in Degersheim, ist Schulleiter und präsidiert den KVR Degersheim. Durch die Wahl von Stäheli ins Präsidium ist ein zweiter Platz im Vorstand neu zu besetzen. Es werden gewählt: Brigitte Wicki aus Balgach, Hausfrau und Fussreflexzonen-Therapeutin und Gregor Gämperle aus Rapperswil-Jona, diplomierter Betriebswirtschafter.

Elektronische Vernissage

Jürgen Baur, Bereichsleiter Kirchgemeinden in der katholischen Administration, stellt ein neues Handbuch vor: «Ganz fertig wird ein Handbuch wohl nie, da immer wieder Neuerungen einfliessen.» So ist die gewählte Form als E-Book sicher richtig. Mit der Vernissage – der elektronischen – stellt Baur ein vor allem praktisches Buch vor, das zeitgerechte Rahmenbedingungen für Kirchgemeinden, Zweck- und Gemeindeverbände enthält, aber auch alle noch gültigen Kreisschreiben integriert. Mit ausfüllbaren Formularen, Musterbeispielen und Hilfeleistungen wird die Arbeit der Verwaltungen, die weitgehend im Milizsystem geführt werden, unterstützt. Auf besonderen Wunsch wird es auch in Papierform abgegeben.

Die österreichische Bauerntochter Agatha Kocher studierte in Wien Medizin. Nach dem Doktorat sammelte sie in Spitälern Erfahrungen und zog sich schliesslich in die klösterliche Stille zurück. Heute versucht sie das Frauenkloster «Maria der Engel», in Appenzell neu zu beleben. Ihre Gedanken zur Klostergemeinschaft waren gespickt mit Erfahrungen, belebt mit erstaunlichen Zukunftsideen und getragen von einer hoffnungsvollen Offenheit. Ja, sie ist überzeugt vom Fortbestand klösterlichen Lebens. Dazu braucht es mutige Menschen, die mutige Schritte zu neuen Formen wagen. So sieht sie die Klausur weniger als Stille hinter Mauern, sondern als Rückzugsort zum Atemholen der Seele und als Feuerstellen der Liebe Gottes. In ein Kloster passt, wer genug hat vom Zuviel.

Richi Bischof

redaktionot@tagblatt.ch

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