Mobiler Garten für die Stadt?

In Holzkisten spriessen Kräuter, reifen Tomaten, gedeihen Salate. Mitten in Zürich beim Bahnhof Hardbrücke befindet sich seit Ende Juni «Frau Gerolds Garten», ein Stadtgarten, dessen Ernte im dazugehörigen Gartenrestaurant auf den Tisch kommt. Quartierbewohner dürfen mitgärtnern.

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Frau Gerolds Garten in Zürich. (Bild: pd)

Frau Gerolds Garten in Zürich. (Bild: pd)

In Holzkisten spriessen Kräuter, reifen Tomaten, gedeihen Salate. Mitten in Zürich beim Bahnhof Hardbrücke befindet sich seit Ende Juni «Frau Gerolds Garten», ein Stadtgarten, dessen Ernte im dazugehörigen Gartenrestaurant auf den Tisch kommt. Quartierbewohner dürfen mitgärtnern.

Nun schlägt SP-Stadtparlamentarierin Doris Königer in einer Einfachen Anfrage vor, auch in St. Gallen einen «mobilen und modularen Garten» nach Zürcher Vorbild anzulegen. «Frau Gerolds Garten» ist so konzipiert, dass er in ein paar Jahren an einen anderen Ort gezügelt werden kann – mitsamt bepflanzten Holzkisten und Restaurant. Auf dem Zürcher Gerold-Areal ist er bloss als Zwischenlösung vorgesehen, bevor darauf ein neues Kongresszentrum entstehen soll.

«Nicht nur in Zürich – auch in St. Gallen haben wir solche Baubrachen», schreibt Doris Königer in ihrer Einfachen Anfrage und denkt etwa ans SBB-Areal in St. Fiden. Mit einem mobilen Garten könne ein «Ort der Begegnung für Anwohner, Arbeitnehmer und Quartier-Neulinge» geschaffen werden. Königer will deshalb vom Stadtrat wissen, ob er sich ein solches Projekt in St. Gallen vorstellen könne. Und ob Schulen und das Gartenbauamt daran beteiligt werden könnten. (cw)