Mit Raketen gegen Eiskörner

Niederbüren. Dreizehn Freiwillige absolvierten in Niederbüren die Prüfung zum Hagelabwehrschützen, organisiert vom Hagelabwehrverband Ostschweiz, dem auch Andwil, Gossau, Waldkirch, Wittenbach, Gaiserwald, Häggenschwil, Muolen und Berg angehören.

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Niederbüren. Dreizehn Freiwillige absolvierten in Niederbüren die Prüfung zum Hagelabwehrschützen, organisiert vom Hagelabwehrverband Ostschweiz, dem auch Andwil, Gossau, Waldkirch, Wittenbach, Gaiserwald, Häggenschwil, Muolen und Berg angehören.

Die zukünftigen Hagelabwehrschützen lernten in Niederbüren den Umgang mit Raketen, gefüllt mit Silberjodid. Diese Raketen sollen dafür sorgen, dass sich keine grossen Hagelkörner bilden. 1000 bis 1500 Meter steigt so eine Rakete in den Himmel.

Mitarbeiter der Schweizer Flugsicherung Skyguide klärten die zukünftigen Schützen über die Wichtigkeit ihrer Zusammenarbeit auf.

Die Meinungen über das Hagelabwehrverfahren sind geteilt – schon öfters kam es deshalb in der Ostschweiz zu heftigen Diskussionen. «Dabei können wir mit mehreren Studien belegen, dass die Hagelabwehr wirkt», sagt Emil Müller, der Verantwortliche der Ostschweizer Hagelabwehr. (b)