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Mit neuem Team ins Schuljahr

2010 hat Gaiserwald die Schulsozialarbeit eingeführt. Seither hat sich einiges verändert. Nun wird mit Daniel Müller ein zweiter Schulsozialarbeiter verpflichtet.
Ramona Bernet (Bild: pd)

Ramona Bernet (Bild: pd)

GAISERWALD. Um die Lehrpersonen zu entlasten, hat die Gemeinde Gaiserwald vor zwei Jahren die Schulsozialarbeit eingeführt. Sie wurde der Fachstelle Kinder und Jugend angegliedert, wo auch die offene Jugendarbeit zu Hause ist. Seither hat sich gemäss einer Mitteilung der Gemeinde einiges getan, «die Zusammenarbeitskultur zwischen Eltern, Schule und Schulsozialarbeit hat sich etabliert.»

Begleiten und unterstützen

«Das Ziel der Schulsozialarbeit ist, die Kinder und Jugendlichen im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten und zu unterstützen», sagt Schulsozialarbeiterin Ramona Bernet. Auch wollen sie den Schülern Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. «Solche Gesprächstermine werden von den Kindern und Jugendlichen gerne und oft in Anspruch genommen», sagt Bernet weiter. Häufige Beratungsanlässe seien persönliche Probleme, Spannungen in der Familie und schulische Schwierigkeiten.

Mitwirkung bei Projekten

Schulsozialarbeit ist gemäss Mitteilung eine kostenlose Dienstleistung der Gemeinde. Die Schulsozialarbeiter würden der Schweigepflicht unterstehen, somit seien die Inhalte der Beratungsgespräche vertraulich. Nebst den Einzelgesprächen wirkt die Schulsozialarbeit in Gaiserwald auch bei Klassenprojekten mit. «Je nach Bedürfnis der Lehrer besprechen wir mit den Klassen alltagsnahe Themen wie zum Beispiel Respekt oder Sexualität», sagt Ramona Bernet.

Neues Zweierteam

Die Gemeinde Gaiserwald hat für das neue Schuljahr Daniel Müller als zweiten Schulsozialarbeiter verpflichtet. Der 29-Jährige hat am 1. August eine 60-Prozent-Stelle übernommen. Zuvor arbeitete er als Schulsozialarbeiter in Uzwil. Zusammen mit Ramona Bernet, die in den vergangenen sechs Monaten alleine für die Schulsozialarbeit zuständig war, kümmert er sich nun um die Anliegen, Bedürfnisse und Probleme der Schüler. «In unserer Arbeit dürfen wir immer wieder erleben, wie viele Fähigkeiten unsere Schüler in ihrem Leben bereits entwickelt haben», sagen sie. Es sei faszinierend, wie sie auch schwierige Lebenssituationen meistern würden. «Den Blick auf diese Stärken zu richten, ist uns in unserer Arbeit besonders wichtig.» Denn genau diese würden den Schülern helfen, ihre Lebenssituation zu verbessern. (dad)

Daniel Müller (Bild: pd)

Daniel Müller (Bild: pd)

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