Mit neuem Schwung in die Fasnachtszeit

STEINACH. Es sind schon Jahre her, dass Steinach den letzten fasnächtlichen Event erlebte. Doch das hat sich am Samstag mit der Gredhus-Häxä-Fasnachts-Nacht nun geändert. Neue Kräfte haben sich zum Ziel gesetzt, in Steinach Dagewesenes wieder in Schwung zu bringen.

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Ein Trompeter in Aktion. (Bild: Fritz Heinze)

Ein Trompeter in Aktion. (Bild: Fritz Heinze)

STEINACH. Es sind schon Jahre her, dass Steinach den letzten fasnächtlichen Event erlebte. Doch das hat sich am Samstag mit der Gredhus-Häxä-Fasnachts-Nacht nun geändert. Neue Kräfte haben sich zum Ziel gesetzt, in Steinach Dagewesenes wieder in Schwung zu bringen. Ort des Geschehens war der Schulhausplatz. Die Organisation an die Hand genommen hatten die Gredhus-Häxen. Die Gruppierung wurde im Jahr 1998 als lose Formation gegründet und zählt heute 35 Mitglieder. Mit von der Partie waren am Samstag die Dorfchübler Goldach und die Schalmeien Arbon. In der Abenddämmerung und später im Scheine das Mondes und einiger Scheinwerfer erklangen fasnächtliche Rhythmen. Die Steinacher – ob jung oder alt – zeigten sich erfreut über die Initiative der Hexen. Tatsächlich stiess das Aufleben der Fasnacht in dieser Form auf ein positives Echo bei den Anwesenden. «Me muess doch au go, wenn öppis los isch», war das eine Argument und «ganz eifach e tolli Sach» eine qualifizierende Äusserung.

Fürs leibliche Wohl bedienten die Hexen die Anwesenden mit Gerstensuppe, Wienerli und warmen Getränken. Für Hexer Marco Geissmann ist diese erste Auflage ein Erfolg, eine zweite im kommenden Jahr wurde bereits zugesichert. Auch er wertet das Echo der Besucher positiv. Was die Finanzen betrifft, betrachtet es Geissmann nicht als vorrangiges Ziel, im ersten Jahr einen Gewinn einzufahren. Natürlich werde man über die Bücher gehen und die Organisation optimieren und verbessern. «Vielleicht werden wir im nächsten Jahr auch etwas mehr Livemusik bieten können», sagte er. (he)

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