Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Mit Hits, Herz und Humor

32 Jugendliche haben am Freitagabend gezeigt, was sie während des Musiklagers der Musikschule Goldach einstudiert haben. Die Lagerteilnehmer beweisen auf der Bühne nicht nur musikalisches Talent.
Linda Müntener
Wer es durchs lagerinterne «Casting» geschafft hat, darf am Freitagabend auf der Bühne solo singen. (Bild: Linda Müntener)

Wer es durchs lagerinterne «Casting» geschafft hat, darf am Freitagabend auf der Bühne solo singen. (Bild: Linda Müntener)

Eigentlich kommt das Beste immer zum Schluss. Nicht so am Abschlusskonzert des Goldacher Musiklagers, heisst es zur Begrüssung in der Aula. Zwei Schüler eröffnen das Konzert am Freitagabend mit einer witzigen Titanic-Parodie. Ihre Blockflöten-Version von Celine Dions «My Heart will go on» hat reichlich schiefe Töne. Davon lassen sich die beiden aber nicht beirren. Mit ihrer wilden Choreographie machen sie aus der gefühlvollen Ballade einen Rocksong. Und gewinnen das Publikum damit gleich zu Beginn des Konzertabends für sich.

32 Musikschülerinnen und Musikschüler haben die vergangene Herbstferienwoche unter der Leitung von Guido Schwalt, Ludwig Nobel und Dominik Müller in Ladir verbracht. Das Musiklager hat in Goldach Tradition: Bereits zum 34. Mal wurde es dieses Jahr durchgeführt.

Aktuelle Hits und Klassiker

Was die Schülerinnen und Schüler nach nur einer Woche auf die Bühne bringen, ist bemerkenswert. Sämtliche Stücke wurden eigens für das Musiklager arrangiert und in Ladir einstudiert. Dies auch deshalb, weil man die instrumentale Zusammensetzung des Orchesters jeweils erst nach dem Anmeldeschluss kenne, sagt Lagerleiter Guido Schwalt. So sind die Arrangements jeweils passend auf die Lagertruppe abgestimmt. Das ist am Freitagabend zu hören. Das Orchester spielt sowohl aktuelle Chart-Hits wie Good Grief von Bastille oder Count on Me von Bruno Mars, als auch Klassiker wie Another Day in Paradise von Phil Collins. Solistinnen und Solisten bekommen die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen. Da wird auch einmal improvisiert. Die Xylophonistin, die bei «Somebody that I used to know» im Mittelpunkt steht, hat das Instrument im Musiklager erstmals gespielt, sagt Guido Schwalt. Und wer es im Musiklager durchs «Casting» geschafft hat, darf auf der Aula-Bühne neben spielen auch singen. Genauso wie der musikalische Teil gehört die Powerpoint-Präsentation zum traditionellen Abschlusskonzert. Guido Schwalt gewährt damit Einblicke ins Lagerleben. Schüler, Leiter und Eltern sehen die Bilder zum ersten Mal. Es sind nicht nur Schnappschüsse aus den Proben. Die Bilder und Videoaufnahmen zeigen auch das gemeinsame Verladen des Cars, das Grillieren vor dem Lagerhaus, das «Nummernspiel» im Wald, den Filmabend im Esssaal oder die Spiele am Schlussabend. Und sie zeigen damit vor allem eines: Gemeinsames Musizieren verbindet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.