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Mit der Trompete nach Oslo

Kaum hatte Melina Huber mit Trompetenunterricht begonnen, wurde sie Bandmitglied. Am Sonntag tritt die musikalische Häggenschwilerin in Oslo auf.
Zu Hause übt Melina Huber für ihren Auftritt in Oslo. (Bild: Irène Unholz)

Zu Hause übt Melina Huber für ihren Auftritt in Oslo. (Bild: Irène Unholz)

HÄGGENSCHWIL. Melina Huber sitzt zu Hause am Küchentisch und erzählt beim Zvieri fröhlich von ihrer Leidenschaft, dem Trompetenspiel. Sie kommt gerade von der Schule, danach muss sie weiter an die Probe der Swing Kids. Die Zwölfjährige ist bereits Dienstälteste der Jazzband. Nach nur drei Monaten Trompetenunterricht fand ihr Lehrer und Leiter der Swing Kids, Dai Kimoto, es sei für sie an der Zeit, in die Band einzusteigen. Ihr voller Klang sei einmalig, schrieb er damals in einem E-Mail an ihre Mutter.

Schon viel gereist

Heute fliegt Melina Huber nach Oslo, um am Sonntag zusammen mit weiteren Kindern aus Norwegen, Schweden, Österreich und der Schweiz aufzutreten. Odd André Elveland, Jazzmusiker aus Norwegen, besuchte eine Probe der Swing Kids und lud daraufhin zwei von ihnen nach Oslo ein. Davon erfahren hat Melina Huber vor zwei Wochen. Sie ist gespannt, aber nicht aufgeregt. «Als Swing Kid kenne ich kein Lampenfieber», sagt sie. Da gehörten beispielsweise Improvisationen bei Live-Auftritten zum Alltag. Seit kurzem spielt Melina Huber nicht nur Trompete bei den Swing Kids, sondern singt auch solo. Dank der Band ist sie schon viel herumgekommen. Ihre erste und bisher weiteste Reise führte sie nach Japan. Das war nicht nur ihr erster Flug, sie sah auch zum ersten Mal das Meer. Bald geht es mit den Swing Kids nach Argentinien.

Wenig Zeit für andere Hobbies

Zu zwei Bandproben pro Woche kommen Einzelstunden, das tägliche Üben zu Hause und regelmässig Auftritte. «Entweder man ist ganz dabei oder gar nicht», sagt Melina Huber. Zeit für weitere Freizeitbeschäftigungen bleibt ihr kaum. «Mit der Jugi musste ich aufhören, da sie mit meiner Einzelstunde zusammenfällt», bedauert sie. Um etwas Abwechslung in ihre Freizeit zu bringen, hilft sie ab und zu ihrem Vater beim Gärtnern. Ausserdem macht sie als Ausgleich zum Jazz Unterhaltungsmusik mit ihren drei Geschwistern. Diese geben sie dann an Hochzeiten und Geburtstagen zum Besten. Auch ihre Eltern seien sehr musikalisch, sagt Melina Huber. Sie hätten allerdings nicht die Möglichkeit gehabt, ein Instrument zu erlernen. (iu)

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