Mit der Statistik im Rücken

In der Badminton-NLA empfängt das viertplazierte St. Gallen-Appenzell am Sonntag um 14 Uhr im Athletik Zentrum den Tabellenzweiten La Chaux-de-Fonds.

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BADMINTON. Nach dem etwas enttäuschenden 4:4 im Ostschweizer Derby in Uzwil strebt das NLA-Team St. Gallen-Appenzell am Wochenende wieder einen Vollerfolg an. Der Gast aus La Chaux-de-Fonds liegt nach vier Runden einen Punkt und zwei Ränge vor den viertplazierten Ostschweizern.

Die Neuenburger setzen primär auf ihre zwei bulgarischen Spitzenspieler Stiliyan Markaski und Vladimir Metodiev-Vangelov. Sie waren massgeblich daran beteiligt, dass La Chaux-de-Fonds schon drei Siege einspielte. St. Gallens Gegner am Sonntag um 14 Uhr im Athletik Zentrum stellt aber eine ausgeglichene, junge Equipe, die vor allem in den Doppel-Disziplinen sehr stark ist. Agung Ruhanda, Spielertrainer der viertplazierten Ostschweizer, verlangt von seinen Spielern mehr, als sie zuletzt gezeigt haben. «Die Truppe muss sich steigern», sagt er. Das Ziel ist mindestens ein 5:3-Erfolg. Dank der Heimstärke von St. Gallen-Appenzell ein durchaus realistisches Vorhaben.

Chaux-de-Fonds tut sich schwer

Im Athletik Zentrum hat St. Gallen-Appenzell gegen La Chaux-de-Fonds noch nie verloren. Trotz des ungewohnt verhaltenen Starts in die Meisterschaft ist Ruhandas Team überzeugt, dass diese Serie gegen die Neuenburger am Sonntag weitergehen wird. Noch nie verloren haben auch Simone Spescha und Tim Dettmann im Mixed. Das Mixed-Team aus La Chaux-de-Fonds dürfte sie aber vor eine harte Probe stellen.

Ruhanda nicht ganz fit

Bei den Frauen sind die Westschweizerinnen zu favorisieren, doch schwanken ihre Leistungen ziemlich stark. Die 16jährige Océane Varrin, die als grosses Schweizer Talent gilt, ist keineswegs unbesiegbar.

Der Einsatz von St. Gallens Spielertrainer ist fraglich. Ruhanda plagten schon im Derby gegen Uzwil Rückenbeschwerden. Diese stellten sich als muskuläre Verspannungen heraus. Dank zwei Massagen und drei Tagen Trainingspause sollte er am Sonntag jedoch wieder einsatzbereit sein. Der Rest des Teams ist fit. (nko)

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