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Mit der Drohne an die Spitze

Die zehn besten Jugendprojekte werden morgen prämiert. Darunter sind auch zwei Teilnehmer aus der Region St. Gallen. Mit einem Drohnenfilm und einem Computerspiel wollen sie die Jury überzeugen.
Christoph Renn

Ein eigenes Computerspiel entwickeln oder St. Gallen überfliegen: Beim Jugendprojekte-Wettbewerb wird der Phantasie freien Lauf gelassen. Morgen Samstag wird der regionale Gewinner aus den besten zehn eingereichten Projekten im Pfarreizentrum in Flawil gekürt. Diesem winkt nicht nur eine schöne Summe Geld – die Preissumme des Finales beträgt 7000 Franken –, er darf sich am 19. November auch im interregionalen Wettbewerb gegen Vertreter aus Vorarlberg und Liechtenstein messen.

Unter den besten zehn Projekten sind auch zwei Teilnehmer aus der Region St. Gallen: der 15jährige Niklas Nöken aus Mörschwil und der 18jährige Amin Fas aus Wittenbach. Fas zeigt sich selbstbewusst: «Ich werde den Wettbewerb gewinnen.» Und Nöken macht sich bereits Gedanken darüber, wie er das Preisgeld ausgeben würde: «Ich werde mir neues Equipment kaufen.» Gutes Equipment ist für Niklas Nöken entscheidend. Er hat sich für den Jugendprojekt-Wettbewerb zum Ziel genommen, St. Gallen aus einer neuen Sicht zu zeigen. Deshalb hat er seine Drohne gepackt und ist über die Stadt geflogen und hat touristische Orte gefilmt. So ist ein rund fünfminütiger Film entstanden. «Ich habe mir überlegt, welche Orte ich jemandem zeigen würde, der St. Gallen das erste Mal besucht», sagt Nöken. So beginnt der Film mit einem Flug über den Bahnhof und weiter am Rathaus vorbei. Stolz ist Nöken vor allem auf die Bilder aus und über der damaligen AFG Arena. «Ich habe angefragt, ob ich dort filmen darf. Da ich selber ein grosser Fussballfan bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich ins Stadion durfte.» St. Gallen sei ja immerhin eine Fussballstadt, auch wenn es sportlich momentan leider nicht so gut laufe.

Drohne und Kamera gleichzeitig bedienen

Doch bevor er die Drohne steigen liess, hiess es, sich mit der neuen Technik vertraut zu machen. «Ich habe in der Kindheit oft mit ferngesteuerten Helikoptern gespielt.» Neu sei bei der Bedienung der Drohne jedoch, dass man gleichzeitig auch noch die Kamera bedienen müsse. «Das habe ich mir aber ziemlich schnell beigebracht.»

Sein Hobby zum Beruf gemacht hat Amin Fas aus Wittenbach. Momentan absolviert er eine Lehre zum Informatiker. Und mit Informatik hat auch sein Projekt zu tun. Er entwickelt mit einem Freund ein Computerspiel (Tagblatt vom 23. April 2016). Dabei handelt es sich um ein Rollenspiel, welches dem Spieler ermöglicht, sich in eine virtuellen Welt hineinzufinden, Freunde zu treffen, einen Job zu besorgen und Geld zu verdienen. «Ich arbeite praktisch jede freie Minute meiner Freizeit an dem Spiel», sagt Fas. Bis es fertig ist, dauere es aber noch eine Weile. «Ein finanzieller Zustupf aus dem Wettbewerb wäre daher schon cool.»

Drei Ausschnitte aus dem Film von Niklas Nöken aus Mörschwil, mit dem er den Jugendprojekt-Wettbewerb morgen Samstag gewinnen möchte. (Bild: Screenshots: PD)

Drei Ausschnitte aus dem Film von Niklas Nöken aus Mörschwil, mit dem er den Jugendprojekt-Wettbewerb morgen Samstag gewinnen möchte. (Bild: Screenshots: PD)

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