Mit dem «Scooterbike» durch die Schweiz

Lucie und Dusan Novodny erfrischen sich am Brunnen im Innenhof des Klosterareals. Sie haben zwei Trottinetts mit grossem Vorderrad und kleinem Hinterrad bei sich. Diese «Scooterbikes» seien in Tschechien sehr populär, erklärt Dusan Novodny.

Urs Voegeli
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Die alten Fachwerkhäuser gefallen Lucie und Dusan Novodny sehr. (Bild: Urs Voegeli)

Die alten Fachwerkhäuser gefallen Lucie und Dusan Novodny sehr. (Bild: Urs Voegeli)

Lucie und Dusan Novodny erfrischen sich am Brunnen im Innenhof des Klosterareals. Sie haben zwei Trottinetts mit grossem Vorderrad und kleinem Hinterrad bei sich. Diese «Scooterbikes» seien in Tschechien sehr populär, erklärt Dusan Novodny.

Das junges Ehepaar kommt aus der Tschechischen Republik. Sie ist Anwältin und er ist Schmuckdesigner. Erst seit zwei Tagen in der Schweiz, haben sie schon Schaffhausen und den Rheinfall sowie den Bodensee gesehen. In St. Gallen waren sie schon in der Altstadt, am Gallusplatz, in der Kathedrale und im Museumspark. Als nächstes steht ein historischer Stadtspaziergang an, dann geht es zurück nach Arbon auf den Campingplatz.

Die beiden haben ein dichtes Reiseprogramm quer durch die Schweiz vor sich: Von St. Gallen geht es nach Luzern, Bern und Interlaken, dann weiter über Saas Fee und Zermatt nach Locarno und St. Moritz. Im Wallis bleiben sie vier Tage bei Lucies bester Freundin. Zwei Wochen werden sie in der Schweiz verbringen, danach noch eine Woche bei Lucie Novodnys Mutter in der Slowakei.

Lucie und Dusan Novodny sind viel gereist. Am häufigsten zog es sie nach Südostasien: Vietnam, Sri Lanka und Thailand. Als echte Rucksackreisende sind sie ohne Reisegruppe unterwegs. Das Erlebnis der Natur beim Wandern ist ihnen genauso wichtig, wie der Kontakt mit Landsleuten. Sie wollen die Kultur eines Landes, seine Architektur und Lebensarten kennenlernen.

An St. Gallen schätzt das Paar die alten Häuser mit ihren Erkern: «Es fällt auf, wie viel in der Schweiz in die Erhaltung traditioneller Bauweisen investiert wird. In Tschechien wurde viel mehr modernisiert.» Es sei das Traditionsbewusstsein der Schweizer, meint Dusan Novodny – aber auch das vorhandene Geld, ergänzt Lucie Novodny: «Die Schweiz ist das teuerste Land in Europa, daher sind wir auch mit dem Auto angereist.»

St. Gallen ist auch eine Touristenstadt. In den Sommerferien stellt die Stadtredaktion in loser Folge auswärtige Feriengäste vor.

Bild: Urs Voegeli

Bild: Urs Voegeli