Missen engagieren sich

RORSCHACH. Sie ist nicht nur sehr hübsch, sie hat auch eine natürliche Ausstrahlung und das Herz am richtigen Fleck.

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RORSCHACH. Sie ist nicht nur sehr hübsch, sie hat auch eine natürliche Ausstrahlung und das Herz am richtigen Fleck. Als die 19jährige Alessandra Fontanive aus Rorschacherberg im vergangenen April zur Miss Ostschweiz gekrönt wurde, war für sie klar, dass sie sich sozial engagieren und für behinderte Menschen einsetzen wird. «Als ich noch klein war, hatte ich einen besten Freund, der auch eine Lernbehinderung hatte. Für mich war der Umgang mit ihm völlig normal. Wir haben so viel voneinander profitieren und lernen können», erzählt die sympathische junge Frau. Es sei für sie sehr beeindruckend, wie viel man auch mit einer eigenen Behinderung an andere Menschen weitergeben könne.

Die amtierende Miss Handicap Andrea Berger aus Schwarzenburg BE wollte sich allgemein für behindere Menschen einsetzten. Dies nicht nur deshalb, weil sie selber an einer Krankheit des Nervensystems leidet, die zu Funktionsstörungen in Armen und Beinen führt, sondern weil sie anderen zeigen möchte, wie Behinderte leben. «Ich finde es ganz, ganz wichtig in meinem Amt, dass ich die Botschaft hinaustragen kann und zeigen, wie wir leben, wie man mit uns umgeht und wie wir die Dinge sehen. Wir alle sind Menschen, mit oder ohne Behinderung», sagt die zierliche 21-Jährige. (rri)