Mirendos feiern ihren Sieg vor Heimpublikum

Am Samstagabend feierte das Steinacher Volksmusik-Duo Mirendos im Gemeindesaal von Steinach seinen letztjährigen Sieg am Alpen Grand Prix von Meran.

Fritz Heinze
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Mirella und René Dörflinger. (Bild: Fritz Heinze)

Mirella und René Dörflinger. (Bild: Fritz Heinze)

STEINACH. Gleich zu Beginn des Abends konnten die Anwesenden im Steinacher Gemeindesaal noch einmal den grossen Moment der Mirendos im vergangenen Jahr anhand einer Videoeinspielung geniessen: Die Rangverkündigung und die Siegeseuphorie im Kursaal von Meran anlässlich des Alpen Grand Prix 2012.

Musik und Spass

Nach dem Auftritt zu Beginn des Abends überliess das Steinacher Duo, bestehend aus René Dörflinger und seiner Tochter Mirella, den Gastformationen das Feld. Dem Newcomer Christian Vetsch aus dem Rheintal, der sein finales Lied auf dem Tisch inmitten der Zuschauer spielte, dem Duo Radys, das in Meran den zweiten Platz erreichte und Geri, dem Klostertaler. Letzterer bot das Highlight des Abends: Der Profimusiker sorgte mit verschiedenen Instrumenten für gute Stimmung.

Spassmacher Hubi rundete den Abend mit seinen Scherzen ab und trug das seine zur Vielseitigkeit der abendlichen Unterhaltung bei. Für die Mirendos darf sich die Bilanz des Abends sehen lassen. Viel Lob konnten Mirella und René Dörflinger einheimsen. Ihre Wahl der Gastformationen hatte gestochen. Es war ein Abend für Freunde der Volksmusik. Virtuoses Handorgelspiel über Dudelsack bis hin zum fetzigen Saxophon-Sound fand sich im Repertoire der Musikanten. Da gehörte natürlich auch eine kräftige Portion Händeklatschen dazu.

Mirella auf Solopfaden

Mit ihrem Lied «Tausendsternenacht» absolvierte Mirella einen Soloauftritt, welcher seit Februar zu ihrem Repertoire gehört. Im Zusammenhang mit einer Solokarriere absolvierte sie in jüngster Zeit eine Promotionstour zwischen Innsbruck und dem Südtirol. Dabei setzt sie auch auf die Mithilfe von Produzent Beat Müller aus Herisau. Aber auch als Duo sei man um weitere Fortschritte bemüht, bestätigte René Dörflinger: «Wir müssen weiter an uns arbeiten.»

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