Millionenteure Sanierung einer Altlast

SCHMERIKON. Der Gemeinderat von Schmerikon hat die Baubewilligung für die Sanierung einer Altlast am See erteilt. Auf dem Areal zwischen der Bahnlinie und dem Ufer des Oberen Zürichsees wurde von 1939 bis 1951 Kehricht abgelagert. Die Sanierung kostet rund 3 Millionen Franken.

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Dies sei deutlich weniger als ursprünglich angenommen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Schmerikon vom Mittwoch. Anfang Jahr hatten Experten die Kosten noch auf 3,6 bis 4,4 Millionen Franken geschätzt. Der Bund zahlt 40 Prozent an die Sanierungskosten. Den Rest tragen die politische Gemeinde und die Ortsgemeinde, wobei die Kostenteilung noch nicht festgelegt ist. Die Arbeiten sollen noch diese Woche beginnen. Ab Dezember wird ein Projekt zur Seeufergestaltung realisiert.

Die Altlast geht auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Damals wurde der Seeboden bei Schmerikon aufgefüllt − auch mit Kehricht. In den vergangenen Jahrzehnten diente das Areal für den Kiesumschlag. Zur Beschaffenheit der Altlast wurden laut Gemeinde erst einige wenige Messungen durchgeführt. Deshalb seien Überraschungen nicht auszuschliessen. Auch die Kosten der Sanierung dürften erst nach Abschluss der Arbeiten klar sein. (sda)