Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MILLIONENPROJEKT: So soll das neue HSG Learning Center aussehen

Der Gewinner des Architekturwettbewerbs für das Learning Center auf dem Rosenberg steht fest: Sou Fujimoto Architekten werden das bis zu 50 Millionen Franken teure Projekt realisieren.
Eine Illustration des Projekts "Open Grid - Choices of Tomorrow" von Sou Fujimoto Architekten. (Bild: PD)

Eine Illustration des Projekts "Open Grid - Choices of Tomorrow" von Sou Fujimoto Architekten. (Bild: PD)

Dies teilte die Universität St.Gallen mit. Am Wettbewerb hatten acht Architekturbüros teilgenommen. Das Projekt "Open Grid - Choices of Tomorrow" nehme mit seiner Struktur aus mehreren Würfeln auf die Kleinteiligkeit des benachbarten Quartiers Rücksicht. Die begrünten Dachterrassen würden sich zudem in den von der Landschaft geprägten Rosenberg einbetten. Zudem könnten die Räume immer wieder verändert und so den didaktischen Bedürfnissen angepasst werden.

Das Siegerprojekt sowie die übrigen Projekte werden bis zum 9. März im ersten Obergeschoss des Hauptgebäudes der Universität ausgestellt. Das Learning Center soll 500 Arbeitsplätze bieten und eine Lernumgebung bieten, die dem digitalen Zeitalter angemessen sei.

Das Projekt für das Learning Center aus der Vogelperspektive. (Bild: pd)

Das Projekt für das Learning Center aus der Vogelperspektive. (Bild: pd)


Mit Sou Fujimoto wurde ein namhafter Architekt beauftragt. Unter anderem ist er seit 2007 Professor an der Kyoto Universität. Weiteren Kreisen wurde er bekannt, als er im Jahr 2005 und in den drei darauffolgenden Jahren den internationalen Nachwuchsarchitekten-Preis, die «Architectural Review Awards», gewann. 2008 gewann er den prestigeträchtigen «Japanese Institute of Architecture Grande Prize», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Im Jahr 2013 wurde er als bislang jüngster Architekt eingeladen, den Sommer-Pavillon der Serpentine Gallery in London zu gestalten. Neben vielen weiteren Preisen gewann sein Büro im Jahr 2015 den Wettbewerb für das innovative Polytechnique Learning Centre der Paris-Saclay-Universität. Seit 2016 hat das Architekturbüro mit über 30 Mitarbeitenden neben Tokio auch einen Standort in Paris.

Die HSG Stiftung will die Kosten vollumfänglich aus Schenkungen decken. Die Bau- und Innenausstattungskosten wurden auf 40 bis 50 Millionen Franken budgetiert. Für den Betrieb in den ersten Jahren sind 10 Millionen Franken vorgesehen. Die Stiftung will also insgesamt 60 Millionen Franken über eine Spendeninitiative zusammenbringen, wovon 40 Millionen bereits zugesichert seien. (pd/jw)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.