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MIETERWECHSEL: «Es ist ein Hobby, das wir aufgeben»

Das «Marktstübli» am Bahnhof Muolen soll in neue Hände übergehen. Rita Krapf vom «Marktstübli»-Team verrät, welche Nachfolgelösung sie sich wünscht.
Judith Schönenberger
Das «Marktstübli» in Muolen ist ein beliebter Treffpunkt. (Bild: Ralph Ribi)

Das «Marktstübli» in Muolen ist ein beliebter Treffpunkt. (Bild: Ralph Ribi)

«Ins Marktstübli kommen die Leute gern, wir nehmen jeden so, wie er ist», sagt Rita Krapf, die das Café gemeinsam mit ihren zwei Schwestern Ruth und Heidi betreibt. Für das Lokal am Bahnhof wünschen sie sich, dass das so bleibt. Es sei gerade für ältere Menschen, die Geselligkeit erleben möchten, ein beliebter Treffpunkt. «Es wäre schön, wenn jemand das Café im ähnlichen Stil weiterführen würde, am liebsten natürlich zusammen mit dem Kreativ-Atelier», sagt Krapf. Sie und ihre zwei Schwestern suchen einen Nachfolger, weil alle drei in den nächsten Jahren pensioniert werden und langsam kürzer treten möchten.

Weltrekordversuch und Bahnhofsumbau

In den letzten sechs Jahren ist im und ums «Marktstübli» viel passiert. Beispielsweise hat das Schwesterntrio beim Versuch mitgewirkt, den längsten Schal der Welt zu stricken. Die dafür notwendigen 7000 Meter haben die Teilnehmenden leider nicht erreicht, «aber mit unserem etwa 4800 Meter langen Schal haben wir immerhin die Höhe des Matterhorns übertroffen», lacht Krapf. Es gab noch weitere Herausforderungen für das «Marktstübli»-Team. «Der Umbau des Bahnhofs kostete auf jeden Fall Nerven.» Dieser habe viel Lärm und Dreck verursacht, was teilweise anstrengend gewesen sei. Doch es habe den Bahnhof aufgewertet, was das dort befindliche Lokal auch für Interessenten attraktiver mache.

Krapf selbst wird sich nach der Übergabe des «Marktstüblis» wieder ganz ihrem Massagetherapiesalon widmen. «Das Bahnhofskafi ist mehr ein Hobby, das wir aufgeben.» Weitermachen werden die drei Schwestern aber mit ihrem Projekt Oktopus4, in dessen Rahmen sie Tintenfische für Frühgeborene des Kinderspitals St. Gallen häkeln.

Judith Schönenberger

judith.schoenenberger@tagblatt.ch

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