Metall-Künstlerin trifft auf Kunstmalerin

GOLDACH. Am Donnerstagabend luden die St. Galler Metall-Künstlerin Greta Rohner und Kunstmalerin Verena Staggl zum Neujahrsapéro in die Bodengalerie des Unternehmens Scheuermann AG. Die Kunstwerke der beiden stehen nun für einige Monate in der Galerie für Interessierte parat.

Alexandra Pavlovic
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Greta Rohner erklärt «Luisa». (Bild: lex)

Greta Rohner erklärt «Luisa». (Bild: lex)

GOLDACH. Am Donnerstagabend luden die St. Galler Metall-Künstlerin Greta Rohner und Kunstmalerin Verena Staggl zum Neujahrsapéro in die Bodengalerie des Unternehmens Scheuermann AG. Die Kunstwerke der beiden stehen nun für einige Monate in der Galerie für Interessierte parat. Zum Start der Ausstellung luden die Künstlerinnen zur Vernissage und stellten ihr Schaffen kurz vor.

Luisa weckt Interesse

Begleitet von Saxophonklängen, konnten die Besucher die Werke begutachten. Besonders der Wandschmuck «Luisa» von Greta Rohner weckte das Interesse des Publikums. Sind es Sonnenstrahlen, Dünen oder Wellen, die auf den Betrachter einwirken? Die Anwesenden waren sich unschlüssig. «So etwas habe ich noch nie gesehen», sagte denn auch einer der Anwesenden.

Hobby und Leidenschaft

Die Metall-Werke von Greta Rohner sind weltweit einzigartig. Mit ihrer eigens entwickelten Technik schleift Greta Rohner mit einer Handschleifmaschine intuitiv Muster in die Messingplatten. «Ich befreie die in der Messingplatte schlummernde Luisa, eine leuchtende Diva, eine Göttin», sagt die Künstlerin, als sie dem Publikum ihr Werk erklärt. Selbst für sie sei der Anblick jedes Mal gewaltig.

Mit der Ausstellung in der Bodengalerie in Goldach haben Greta Rohner und Verena Staggl das ideale Ambiente für ihre Bilder gefunden. Die beiden Künstlerinnen haben sich denn auch zum Ziel gesetzt, ihre Kunstwerke den Menschen in der Region bekannt zu machen.

Während Verena Staggl eher in ihrer Freizeit Werke mit Ölfarben und Acryl schafft, will Greta Rohner ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Diesem Wunsch ist sie an der Vernissage erneut einen Schritt nähergekommen. Das Werk «Sunrise» hat noch am selben Abend einen Abnehmer gefunden und wird zukünftig die Wand einer fremden Stube zieren.

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