Melodia Goldach gibt Gas fürs Schweizer Fernsehen

GOLDACH. Der Jubel war gross bei der Melodia, als Präsidentin Simone Honegger kürzlich verkündete, der Verein sei im Finale von «Kampf der Orchester» dabei. Neben der Jugendmusik Kreuzlingen sind die Goldacher die einzigen Ostschweizer, die vom SRF in die besten acht Orchester gewählt wurden.

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GOLDACH. Der Jubel war gross bei der Melodia, als Präsidentin Simone Honegger kürzlich verkündete, der Verein sei im Finale von «Kampf der Orchester» dabei. Neben der Jugendmusik Kreuzlingen sind die Goldacher die einzigen Ostschweizer, die vom SRF in die besten acht Orchester gewählt wurden.

Neuland betreten

Für ihre Bewerbung legte sich die Melodia ins Zeug. «Wir drehten ein Video mit Ausschnitten aus unseren Unterhaltungsshows. Dafür gründeten wir eigens ein Komitee, da wir auf jeden Fall in die Auditions kommen wollten», erzählt Simone Honegger. Ende April, am letzten Tag der Frist, reichte die Melodia ihr Video ein. Zwei Wochen später folgte die Einladung zum Vorspielen am 6. Juli im Studio in Zürich, die 20 Vereine erhielten. «Das war völliges Neuland und hoch spannend. Wir hatten keine Ahnung, welche anderen Vereine da sind oder wer in der Jury sitzen würde.» Die Melodia präsentierte unter der Leitung Daniel Zeiters «Grease» aus dem gleichnamigen Musical und «Long Train Running». Die Moderation übernahm Sven Epiney. Mit von der Partie war das Sängerduo Manuela Gerosa und Thomas Straumann. Beide haben langjährige Bühnenerfahrung mit der Melodia.

Prominente Verstärkung

Trotz dieser Erfahrung stellt «Kampf der Orchester» die Melodia vor eine Herausforderung. Das SRF wünschte Choreographien zur Musik. «Das war der Knackpunkt. Choreographien entsprechen weniger unserem Stil. Wir bauten dann ein bisschen Choreo ein. Unser Hauptziel war aber, einfach Spass zu haben. Das gelang uns», sagt Honegger. So gut, dass die Jury die Melodia in den Final wählte.

Ab September starten die Vorbereitungen für die Liveshows. Jedes Orchester bekommt dann eine prominente Person zugeteilt, die in den Auftritt integriert werden muss. «Wir sind gespannt.» Am 16. November präsentiert sich die Melodia dann erstmals im Schweizer Fernsehen. (cot)

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