Mehrzweckraum und Tiefgarage für Alterssiedlung

ARBON. Unter der Leitung von Präsident Christoph Tobler plant die Genossenschaft Alterssiedlung Arbon für das Haus Stoffel den Neubau eines unterteilbaren Mehrzweckraums mit guter Sicht ins Freie. Gegenüber, unter der Wiese beim Haus Bildgarten, ist eine Tiefgarage vorgesehen.

Hedy Züger
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Christoph Tobler Präsident Genossenschaft Alterssiedlung (Bild: Donato Caspari)

Christoph Tobler Präsident Genossenschaft Alterssiedlung (Bild: Donato Caspari)

ARBON. Unter der Leitung von Präsident Christoph Tobler plant die Genossenschaft Alterssiedlung Arbon für das Haus Stoffel den Neubau eines unterteilbaren Mehrzweckraums mit guter Sicht ins Freie. Gegenüber, unter der Wiese beim Haus Bildgarten, ist eine Tiefgarage vorgesehen. An der Generalversammlung stimmten die 85 Genossenschafter den Projektierungskrediten von 160 000 Franken für den Saal und 60 000 Franken für die Tiefgarage mit 20 Plätzen zu. Eine vorläufige Schätzung geht von Baukosten in Höhe von 2,8 Millionen Franken für den Saal und 850 000 Franken für die Tiefgarage aus. Sie soll von der Rebenstrasse her erschlossen werden.

Geprüft wurde beim Haus Stoffel der Einbau von weiteren Alterswohnungen. Das zusätzlich zu den total 133 auf drei Liegenschaften verteilten Appartements. Der Bedarf scheint ausgewiesen, bei einem Wechsel werden freiwerdende Wohnungen ohne Leerstand wieder vermietet, wie Präsident Tobler sagte.

Realisierung wäre schwierig

Doch eine Realisierung nach heutigem Standard wäre schwierig. Finanziert wird die neue Bauaufgabe, die 2017 zur Abstimmung vorgelegt wird, über Kredite der Kantonalbank. Die Neu- und Umbauaufgabe gilt als anspruchsvoll, ein Studienwettbewerb brachte den Vorstand mit dem erfolgreichen Zürcher Büro Singer Bänziger Architekten in Kontakt.

Vorstand laufend informiert

Gutes Wohnen im Alter, bedürfnisgerechte Angebote sowie die langfristige Ertragsfähigkeit sicherzustellen, nannte Christoph Tobler den «Claim für die Arbeit in der Alterssiedlung». Geschäftsführerin Franziska Stübi würde den Vorstand künftig in kurzen Abständen über den Betrieb und die finanzielle Situation informieren. Tobler wies auf die qualifizierte Arbeit der Geschäftsführerin und ihrer Teams hin, die auch im letzten Audit bestätigt wurden.

Treuhänder Joachim Rother kommentierte die Jahresrechnung 2015 mit einem Gewinn von 54 704 Franken. Das Ergebnis liegt unter dem Budget, weil das Pflegeheim Bellevue mit Rücksicht auf die Renovation und den Baulärm im vergangenen Jahr die Belegung zurückstufte.