Mehrere Zivilschutzanlagen für Flüchtlinge geöffnet

ST.MARGRETHEN. Seit gestern dient die Zivilschutzanlage Rosenberg in St.Margrethen als Notunterkunft für Asylsuchende. Auch in Mels, Sevelen und Sennwald ist man für eine Notunterbringung bereit.

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Die Gemeinden seien bereit für die Notaufnahme von Asylsuchenden, sagte Beat Tinner, Präsident der St.Galler Gemeindepräsidentenvereinigung, am Montag. Nun beweisen sie das in der Praxis. Die Zivilschutzanlage (ZSA) Rosenberg diene seit Dienstag als Notunterkunft, teilt die Gemeinde St.Margrethen mit. Schon am Nachmittag waren dort 14 Personen einquartiert, alleinstehende männliche Flüchtlinge aus Kriegsgebieten. Für maximal 60 Personen habe es Platz. Die Betreuung übernehmen örtliche Zivilschützer und die Kantonspolizei.

Da die Bundesempfangszentren voll belegt sind, braucht es vor allem in der Region Sarganserland-Werdenberg rasch Notunterkünfte für Asylbewerber, die im Bahnhof Buchs eintreffen. Derzeit sind es rund 30 pro Tag, die Tendenz ist steigend.

Heute geht die ZSA in Mels in Betrieb. Als Notunterkunft bereit ist auch die ZSA Stampf in Sevelen. Zivilschützer sorgen für Betreuung und Verpflegung. Die ZSA beim Berufs- und Weiterbildungszentrum in Buchs nimmt seit einigen Tagen kurzfristig Asylbewerber auf, die spätabends am Bahnhof eintreffen. Sie werden rasch in andere Notunterkünfte verlegt.

Ebenfalls vorbereitet werden die Zivilschutzanlage beim Altersheim Forstegg in Sennwald und als weiterer «Puffer» eine Anlage in Grabs. (ts)