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Mehr Sicherheit für Velofahrer

Der Knoten Geltenwilen-/Vadianstrasse auf der Veloroute von Westen her ins St. Galler Stadtzentrum wird entschärft. Künftig soll die Überquerung der Geltenwilenstrasse für Velofahrer sicherer sein. Sie erhalten ein eigenes Lichtsignal.
Elisabeth Reisp
Der Veloübergang, dort wo der Velofahrer im orangen Shirt fährt, wird auf die ganze Strassenbreite verlängert und mit einer Ampel gesichert. (Bild: Urs Bucher)

Der Veloübergang, dort wo der Velofahrer im orangen Shirt fährt, wird auf die ganze Strassenbreite verlängert und mit einer Ampel gesichert. (Bild: Urs Bucher)

Am Südende der Leonhardsbrücke befindet sich der wichtigste Knotenpunkt auf der Veloroute von Westen her ins Stadtzentrum. Die heutige Lösung befriedigt seit ihrer Inbetriebnahme nicht (siehe Zweittext). Die Überquerung der Geltenwilen- in die Vadianstrasse ist für Velofahrer nicht ungefährlich. Vom Bund wird sie als Unfallschwerpunkt eingestuft. Jährlich kommt es hier zu zwei Unfällen mit Leichtverletzten. Dazu kommt eine unbekannte Zahl an nicht gemeldeten Unfällen. Jetzt ergreifen Stadt und Kanton – die Geltenwilenstrasse ist eine kantonale Strasse – Massnahmen, um die Sicherheit für Velofahrer zu erhöhen. Am Montag beginnen die Bauarbeiten.

Autos und Velos werden getrennt

Wer vom Westen her in die Innenstadt radeln will, tut dies ab der Geltenwilenstrasse gerne über die Vadianstrasse. Einerseits ist sie als Veloroute markiert, anderseits weist sie als Nebenstrasse weniger Verkehr als die St. Leonhard- oder die Davidstrasse auf. Egal, ob von Nordwesten über die Militärstrasse oder von Südwesten über den Güterbahnhof, die Überquerung der Geltenwilenstrasse ist für alle Velofahrer problematisch. Auf der Leonhardsbrücke wird der Veloweg parallel zum Trottoir und getrennt vom Autoverkehr geführt. Am Ende der Brücke müssen sich die Velofahrer, die via Vadianstrasse ins Stadtzentrum wollen, aber in den Autoverkehr einfädeln und ihn queren. Sich einen Weg durch die beschleunigenden Autos zu bahnen, ist eine echte Herausforderung.

Für mehr Sicherheit wird die separate Velospur jetzt Richtung Süden verlängert. Ein Velo-Lichtsignal auf Höhe der Vadianstrasse erleichtert das Überqueren der Strasse. Eine Mittelinsel schützt Velofahrer und Fussgänger zusätzlich. In Zukunft fahren Velofahrer, die von der Brücke her kommen, weiter auf dem Veloweg bis zur neuen Velo-Ampel. Das gefährliche Einfädeln fällt für die schwächeren Verkehrsteilnehmer weg. Für den Autoverkehr, der auf der Geltenwilenstrasse zur Brücke fährt, gilt ein Rechtsabbiegeverbot in die Vadianstrasse.

Diese Variante habe sich als die beste erwiesen, sagt Stefan Pfiffner von der städtischen Verkehrsplanung. «Wir haben verschiedene Modelle geprüft. Alle anderen Massnahmen, etwa eine Unterführung, haben sich als nicht optimal herausgestellt.»

Bauarbeiten bis September

Die baulichen Massnahmen kosten gemäss Stefan Pfiffner etwa 360 000 Franken. Der Bund leistet einen Subventionsbeitrag und auch der Kanton beteiligt sich an den Baukosten. Voraussichtlich im September kann die verbesserte Fussgänger- und Veloquerung in Betrieb genommen werden. Die Arbeiten werden zwar hauptsächlich in den verkehrsarmen Sommerferien ausgeführt, trotzdem muss zeitweise mit Behinderungen gerechnet werden.

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