Mehr Sauberkeit für die Steinach

ST.GALLEN. Ein klares Ja hat es in der Stadt St.Gallen zur Steinach-Vorlage gegeben. Damit ist der 21-Millionen-Kredit abgesegnet, mit dem Massnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität getroffen werden sollen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Wasserqualität der Steinach soll verbessert werden. (Bild: Hannes Thalmann)

Die Wasserqualität der Steinach soll verbessert werden. (Bild: Hannes Thalmann)

Die Steinach wird sauberer: Die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen haben mit 17'002 (87,8 Prozent) gegen 2352 Stimmen (12,2 Prozent) haushoch Ja gesagt zu einem 21-Millionen-Kredit für Massnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität des Bachs. Die Stimmbeteiligung betrug 44,6 Prozent.

Bau einer Druckleitung
Bis 2012 wird eine rund fünf Kilometer lange Druckleitung von der Abwasserreinigungsanlage Hofen in Wittenbach zur Abwasserreinigungsanlage Morgental in Steinach gebaut. Durch die Leitung wird dannzumal gereinigtes Abwasser der Stadt St.Gallen in den Bodensee geleitet.

Ungünstiges Verhältnis
Heute wird das gereinigte Abwasser der Stadt St.Gallen von der Abwasserreinigungsanlage Hofen in Wittenbach via die Steinach in den Bodensee geleitet. Das Verhältnis von Frischwasser und Abwasser ist ungünstig; die Steinach ist seit Jahren stark belastet. Das Projekt «Unsere Steinach» kostet rund 25 Millionen Franken. Die Gemeinde Wittenbach steuert rund 2,5 Millionen Franken bei, und auch der Abwasserverband Morgental beteiligt sich an den Kosten. (sda/red.)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 27. September 2010.