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Mehr Platz im neuen Pflegeheim

Das 1961 erbaute Evangelische Pflegeheim Heiligkreuz soll einem Neubau weichen, der mehr Raum und Komfort für die Bewohner bietet. Auch ist eine Baute für Alterswohnungen geplant. Der Gestaltungsplan Heiligkreuz liegt öffentlich auf.
Olivia Hug
Das Evangelische Pflegeheim Heiligkreuz entspricht bezüglich Zimmergrössen und Nasszellen nicht mehr den kantonalen Vorgaben. (Bild: Michel Canonica)

Das Evangelische Pflegeheim Heiligkreuz entspricht bezüglich Zimmergrössen und Nasszellen nicht mehr den kantonalen Vorgaben. (Bild: Michel Canonica)

Läuft alles nach Plan, können im Frühjahr 2015 die Bagger beim Evangelischen Pflegeheim Heiligkreuz auffahren. Dann kann umgesetzt werden, was schon 2011 zum 50-Jahr-Jubiläum des Pflegeheimes bekannt war: Das Heim wird einem Neubau weichen. 100 Betten soll die Baute dereinst umfassen, davon 90 in Einzelzimmern von bis zu 20 Quadratmetern Fläche. Heute sind es rund 80 Betten. «Mit grösseren Zimmern für Einzelpersonen mit angrenzenden Nasszellen werden wir den Vorgaben des Kantons und den Bedürfnissen der Bewohner gerecht», begründet Heimleiter Walo Möri den Entscheid für einen Neubau anstelle des 53jährigen Gebäudes.

Umzonung nötig

Bis das fünfgeschossige Heim à je 20 Betten pro Abteilung eingeweiht werden kann, hat das Bauvorhaben einige Hürden zu nehmen. Derzeit liegen die Zonenplanänderung und der Gestaltungsplan Heiligkreuz sowie der Teilstrassenplan Wendeplatz zur Einsicht auf. Einer Zonenplanänderung bedarf es, da der Neubau auf einer Parzelle nordwestlich des bestehenden Heims zu stehen kommt, die heute als Wohn- und Gewerbezone à drei Vollgeschossen ausgeschieden ist. Sie soll in eine Zone für öffentliche Bauten umgezont werden. Das entsprechende Grundstück hat der Bauherr, der Verein Evangelische Pflegeheime St. Gallen, bereits erworben. Am Wendeplatz sind Umklassierungen vorgesehen, damit LKW zur Warenanlieferung über die Buswendeschlaufe zum Pflegeheim gelangen können.

Bis im Juli will Walo Möri das Baugesuch einreichen, im September soll das Stadtparlament den Antrag für Baubeiträge behandeln. «Ziel ist es, den Neubau Ende 2016 fertigzustellen, damit wir dann mit dem Abbruch des bestehenden Heims beginnen können.» Nach diesen Arbeiten soll mit dem Bau einer Tiefgarage unterhalb des jetzigen Pflegeheims begonnen werden. Ausserdem ist als zweite Bauetappe in der Ecke Lettenstrasse/Langgasse ein sechsgeschossiger Neubau für Alterswohnungen geplant. Die Überbauung wird mit rund 33 Millionen Franken zu Buche schlagen.

Bezug zur Umgebung

Die Pläne der Projektleitung sehen nebst den zwei Neubauten, in deren Mitte eine grüne Begegnungszone geschaffen wird, auch den Ersatzbau für die benachbarte Alterssiedlung vor. Mittelfristig bleibt diese noch bestehen. Architektonisch soll sie bei einem Neubau den anderen Bauten angeglichen werden – wobei Materialwahl und Farbgebung noch nicht im Detail festgelegt sind, wie Walo Möri sagt. Das Stadtplanungsamt schreibt vor, dass die Bauten «architektonisch so zu gestalten sind, dass untereinander sowie im Bezug zur Umgebung eine Gesamtwirkung erzielt wird.» Dass dies mit dem Projekt der Zürcher ABE Architekten AG gewährleistet ist, davon ist der Heimleiter überzeugt: «Durch die offene Bauweise gelangt die Kirche wieder mehr in den Vordergrund. Ausserdem öffnen wir uns zum Quartier Langgass hin.»

Walo Möri sieht auch in der kompakten Bauweise des künftigen Pflegeheims Vorteile. Insbesondere die Korridore würden kürzer und die betrieblichen Abläufe effizienter.

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