Mehr Listen und Kandidierende im Kanton St.Gallen

ST.GALLEN. Im Kanton St.Gallen gibt es für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober deutlich mehr Kandidatinnen und Kandidaten als vor vier Jahren: Bis Montagabend wurden dem Kanton 23 Listen mit 199 Namen eingereicht. Neun Frauen und Männer wollen in den Ständerat.

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Für die 12 Nationalratssitze des Kantons St.Gallen bewerben sich 199 Personen, verteilt auf 23 Listen. Neben den grösseren Parteien reichten unter anderem auch Parteifreie eine Liste ein. Dabei sind etwa auch die Piratenpartei, die Partei Integrale Politik, die Direktdemokratische Partei sowie zwei Einzelpersonen.

Insgesamt treten am 18. Oktober 64 Frauen und 135 Männern an. Das seien 12 Prozent mehr als 2011, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Der Frauenanteil beträgt 32,2 Prozent und liegt damit etwas tiefer als vor vier Jahren: Damals waren es 33,5 Prozent. 2011 hatten im Kanton St.Gallen 176 Personen auf 15 Listen für den Nationalrat kandidiert.

Neun Kandidierende wollen in den Ständerat
Für die St.Galler Stimmberechtigten gibt es auch bei den Ständeratswahlen eine grössere Auswahl: Neun Kandidierende haben sich gemeldet. Die beiden bisherigen Karin Keller-Sutter (FDP) und Paul Rechsteiner (SP) treten nochmals an.

Für die BDP bewirbt sich Richard Ammann, für die CVP Thomas Ammann und für die GLP die bisherige Nationalrätin Margrit Kessler. Yvonne Gilli kandidiert für die Grünen, Hans Oppliger für die EVP und Thomas Müller für SVP. Dazu kommt als neunter Kandidat der früher für die Grünen politisierende Andreas Graf (Parteifrei) aus Steinach. (sda)