Mehr Geld für den OVK

Das Stadtparlament hat gestern den städtischen Subventionsbeitrag für die Mütter- und Väterberatung des Ostschweizerischen Vereins für das Kind (OVK) erhöht.

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Das Stadtparlament hat gestern den städtischen Subventionsbeitrag für die Mütter- und Väterberatung des Ostschweizerischen Vereins für das Kind (OVK) erhöht. Er beträgt im Jahr 2016 463 000 Franken (statt heute 410 000) und wird in den folgenden Jahren stufenweise auf 513 000 (für das Jahr 2017) beziehungsweise 538 000 Franken (ab 2018) angehoben.

Die prekäre Situation beim OVK infolge fehlender Ressourcen beeinträchtige die Qualität des Angebots «massiv», sagte Stefan Grob von der CVP/EVP/BDP-Fraktion. Das dürfe nicht sein. Der volkswirtschaftliche Nutzen der frühen Förderung sei belegt. Maria Pappa monierte namens der SP/Juso/PFG-Fraktion, dass trotz der Beitragserhöhung die Problematik der fehlenden Mittel für die gruppenspezifische Prävention nicht gelöst werde. Dabei gehe es um die frühzeitige Erkennung von sozial benachteiligten und gefährdeten Familien. Für diese gebe es praktisch keine Angebote. Stadträtin Patrizia Adam entgegnete, dass es zuerst Verbesserungen bei der «Grundversorgung», der universellen Prävention, brauche.

Ein Antrag der SVP-Fraktion, den Beitrag nur für das kommende Jahr zu erhöhen und in den folgenden Jahren jeweils neu zu beantragen und zu beschliessen, blieb chancenlos. Der OVK brauche Planungssicherheit, ausserdem sei der Bedarf für die Beitragserhöhung unbestritten, lautete der Tenor bei allen anderen Fraktionen. (dag)