«Mehr Gäste wegen Zlatan Ibrahimovic»

Die zweiten St. Galler Fussballlichtspiele im Kino «Tiffany» sind kaum vorbei, plant das Organisationskomitee bereits die nächsten. Zumindest wenn es nach dem OK-Präsidenten Ruben Schönenberger geht. Fussball-Filme gebe es noch genug für etliche Durchführungen des St. Galler Fussball-Filmfestivals.

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Ruben Schönenberger OK-Präsident der Fussballlichtspiele St. Gallen (Bild: Ralph Ribi)

Ruben Schönenberger OK-Präsident der Fussballlichtspiele St. Gallen (Bild: Ralph Ribi)

Die zweiten St. Galler Fussballlichtspiele im Kino «Tiffany» sind kaum vorbei, plant das Organisationskomitee bereits die nächsten. Zumindest wenn es nach dem OK-Präsidenten Ruben Schönenberger geht. Fussball-Filme gebe es noch genug für etliche Durchführungen des St. Galler Fussball-Filmfestivals.

Sind Sie zufrieden mit den zweiten St. Galler Fussballlichtspielen?

Ja sehr. Die Zuschauerzahlen sind im Vergleich zum vergangenen Jahr definitiv gestiegen. Das war unser Hauptziel.

Wie viele Leute haben sich einen Fussball-Film angeschaut?

Wir haben von Donnerstag bis Samstag einen Steigerungslauf erlebt. Am Donnerstag sind noch einige Stühle im Kino «Tiffany» leer geblieben. Am Samstag war der Raum mit rund 100 Besuchern sehr gut gefüllt.

Wie erklären Sie sich das grössere Interesse?

Wir haben in diesem Jahr das Datum besser gewählt. Im vergangenen Jahr war am selben Wochenende zusätzlich das Kinderfest. Zudem haben wir eine noch bessere Filmauswahl getroffen. Es gab einen roten Faden durchs ganze Programm.

Welcher Film ist am besten angekommen?

Bei der Schweizer Premiere des Dokumentarfilms «Zlatan – Ihr redet, ich spiele» war das Kino sehr gut besucht. Ich denke, dass der Name des Superstars Zlatan Ibrahimovic auch in der Ostschweiz zieht. Dem Produzenten, Lennart Ström, den wir aus Schweden eingeflogen haben, hat die Veranstaltung auf alle Fälle sehr gut gefallen.

Wird das St. Galler Fussball-Filmfestival auch im kommenden Jahr stattfinden?

Ja, davon gehen wir aus. Es müsste schon Unvorhergesehenes passieren, dass es keine dritten Fussballlichtspiele St. Gallen gäbe. Es gibt noch sehr viele Filme mit Fussballbezug. Und jedes Jahr werden neue produziert. Unser Fokus liegt in den nächsten Wochen darauf, die zweite Austragung sauber abzuschliessen, auch finanziell. Die Lust auf eine dritte Durchführung ist gross.

Hat sich das Organisationskomitee des Filmfestivals denn ein finanzielles Ziel gesetzt?

Geld wollen wir damit keines verdienen. Im vergangenen Jahr hatten wir eine schwarze Null. Das ist denn auch das Ziel. (ren)