Mehr Fahrer als je zuvor

169 Personen sind in Andwil am Sonntag mit Seifenkisten die Strasse heruntergebrettert. OK-Präsident Fabian Süess blickt zurück und erzählt, wie es mit dem Derby weitergehen soll.

Katja Blöchlinger
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Rekordverdächtige 252 Seifenkistenfahrten zählte das OK am Rennsonntag. (Bild: Benjamin Manser)

Rekordverdächtige 252 Seifenkistenfahrten zählte das OK am Rennsonntag. (Bild: Benjamin Manser)

Herr Süess, nach einer dreijährigen Pause haben sich der Blauring und die Jungwacht Andwil-Arnegg erneut an die Organisation des Seifenkistenderbys gewagt. Hat alles wunschgemäss funktioniert?

Fabian Süess: Ja, das Derby ist tiptop über die Bühne gegangen. Abgesehen von einigen kleinen Zwischenfällen ist alles glattgelaufen.

Es nahmen so viele Rennfahrer am Derby teil wie noch nie. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Süess: Da hat sicherlich der lange Unterbruch seit dem letzten Derby im Jahr 2012 eine Rolle gespielt. Sonst hat das Seifenkistenrennen alle zwei Jahre stattgefunden. Ausserdem durften erstmals auch Nicht-Andwiler und Nicht-Arnegger teilnehmen. Das hat uns einige Teilnehmer mehr beschert.

Firmen und Vereine traten in einem Teamwettbewerb gegeneinander an. Hat das ebenfalls zu mehr Starts geführt?

Süess: Ja, ich denke schon. Wir hatten in dieser Kategorie viele Anmeldungen. Zwölf Vierer-Teams gingen an den Start.

Dem Prominenten-Rennen stellten sich unter anderen der Andwiler Gemeindepräsident Dominik Gemperli, der Gossauer Stadtpräsident Alex Brühwiler und der ehemalige Bobfahrer Ivo Rüegg. Wer hat in dieser Kategorie den Siegerpokal stemmen dürfen?

Süess: Das war Domenic Kurt. Er hat das Derby früher organisiert. Auf den zweiten Platz fuhr Ivo Rüegg. Und auf dem dritten Platz hat sich Dominik Gemperli klassiert. Er ist zum dritten Mal an den Start gegangen.

Haben Sie die wagemutigen Promis vom Streckenrand aus beobachtet?

Süess: Nein, ich selber habe leider keinen der Promis die Strecke runterfahren sehen. Ich hatte anderweitig zu tun.

Wer hat Ihrer Meinung nach vom Publikum die grösste Unterstützung genossen?

Süess: Ich schätze, das war Michelle Schmid, die Miss Ostschweiz 2014. Sie hat wahrscheinlich vor allem vom männlichen Publikum Unterstützung bekommen. Auch Ivo Rüegg und der Schwinger Stefan Burkhalter sollen für ihre Fahrten grossen Applaus geerntet haben.

Das tönt nach einem erfolgreichen Wochenende. Findet das Seifenkistenderby in Andwil in zwei Jahren also wieder statt?

Süess: Das wird das OK nach der Auswertung des ganzen Anlasses diskutieren. Auch ob man wieder zum Zwei-Jahres-Turnus zurückkehren möchte, werden wir dann besprechen.

Es steht also noch nicht fest, ob Blauring-Jungwacht das Seifenkistenderby erneut organisieren möchte?

Süess: Falls es wieder stattfindet, muss die Jungwacht fast zwingend wieder an Bord sein. Zum einen, weil wir jetzt wissen, wie wir es anstellen müssen. Zum anderen, weil ein Teil der Infrastruktur fürs Derby Blauring und Jungwacht gehört. Auch die Nachfolge in den Ressorts konnten wir bisher gut regeln.

Fabian Süess OK-Präsident Seifenkistenderby (Bild: pd)

Fabian Süess OK-Präsident Seifenkistenderby (Bild: pd)