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«Mehr Bahn für gleich viel Geld»

Die Appenzeller Bahnen starten eine Informationskampagne zum Projekt Durchmesserlinie Appenzell–Trogen mit Millioneninvestitionen – besonders in St. Gallen.

RORSCHACH. Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen, erläuterte an der Generalversammlung in Rorschach nicht nur die Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres. Er erklärte den 277 teilnehmenden Aktionären auch, wie Verwaltungsrat und Geschäftsleitung weitere Verbesserungen für Kunden und Unternehmen anstreben: vor allem mit der projektierten Durchmesserlinie (DML) Appenzell–St. Gallen–Trogen.

Mit 90 Millionen in die Zukunft

Mit Investitionen von 90 Millionen Franken in einen Tunnel anstelle der Zahnradstrecke ins Riethüsli und einen neuen Durchgangsbahnhof in St. Gallen, Ausbau von Haltestellen, neue Niederflur-Wagen und weiteres sollen die AB «leistungsfähiger, schneller, bequemer und sicherer» werden. Der AB-Direktor hofft, dass folgender Zeitplan auch eingehalten werden kann: bis Frühjahr 2012 Ja zur Finanzierung, bis Mitte 2013 rechtskräftige Projekte, ab Anfang 2014 Bau und ab Fahrplanwechsel im Dezember 2016 Betrieb auf der neuen Linie.

«DML hat grosse Vorteile»

Der Bund stellt einen Beitrag von 45 Prozent aus den Mitteln für das Agglomerationsprogramm St. Gallen-Arbon/Rorschach in Aussicht, die Kantone AI, AR und SG einigten sich auf einen Kostenverteiler für ihre Anteile, direkt beteiligt ist auch die Stadt St. Gallen. Ab diesem Jahr entscheiden Parlamente und in Innerrhoden dann die Landsgemeinde. «Die Vorteile der Durchmesserlinie liegen auf der Hand, werden aber in der Öffentlichkeit noch zu wenig wahrgenommen», sagte Verwaltungsratspräsident Jörg Schoch. Das wollen die AB ändern mit mehr Informationen. Im Internet halten sie Unterlagen bereit.

Thomas Baumgartner erläuterte die Berechnung, dass die Eigenwirtschaftlichkeit der AB mit der DML höher wäre. Zwar steige mit geplanten Mehrleistungen wie Viertel- statt Halbstundentakt mindestens ab Trogen und Teufen nach St. Gallen, Eilzügen nach Appenzell oder direkteren Anschlüssen an den Fernverkehr auch der Aufwand, der Ertrag wachse aber stärker. So müsste die öffentliche Hand trotz des besseren Angebots nicht mehr bezahlen. Die DML bedeute somit «mehr Bahn für gleich viel Geld», so Baumgartner. (fbi/lom)

Infos unter www.ab-dml.ch

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