Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MEDAILLENJAGD: St. Galler Trümpfe

An diesem Wochenende finden im waadtländischen Morges die Schweizer Meisterschaften im Badminton statt. St. Gallen-Appenzell entsendet acht Teilnehmer – mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten.
Ives Bruggmann
Jenjira Stadelmann (links) und Aline Müller ist im Doppel einiges zuzutrauen. (Bild: Ralph Ribi)

Jenjira Stadelmann (links) und Aline Müller ist im Doppel einiges zuzutrauen. (Bild: Ralph Ribi)

Ives Bruggmann

ives.bruggmann

@tagblatt.ch

Acht Vertreterinnen und Vertreter der Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell sind an der Schweizer Badminton-Meisterschaft im Einsatz. In vier von fünf Disziplinen nehmen sie teil. Nur bei den Männern im Einzel stellt der Ostschweizer Verein keinen Teilnehmer. Bei den Frauen sind die Augen aus St. Galler Sicht vor allem auf Jenjira Stadelmann gerichtet. Erst am vergangenen Wochenende liess sie ihr grosses Potenzial einmal mehr aufblitzen. Gegen Sabrina Jaquet, die deutlich beste Schweizerin und EM-Bronzemedaillengewinnerin 2017, hielt Stadelmann nicht nur mit, sie gewann gar den zweiten Satz. Im dritten Durchgang schwanden jedoch die Kräfte und die erst 18-Jährige blieb letztlich ohne Chancen auf den Sieg.

Dieses Beispiel zeigt einerseits, wie weit Stadelmann schon ist, und andererseits auch, was in Zukunft möglich ist. Hanspeter Kolb, Präsident der BV St. Gallen-Appenzell sagt: «Sie macht uns grosse Freude. Ich sehe bei ihr nach oben keine Grenzen. Sie hat das Potenzial, dereinst eine EM-Medaille zu gewinnen.» Jedoch müsse für einen solchen Erfolg viel zusammenpassen. In diesem Jahr sei Stadelmann von Verletzungen nicht verschont worden. Auch, weil sie ihr Trainingspensum deutlich erhöht habe.

Zwei schwierige Auftaktpartien

Im Achtelfinal der Schweizer Meisterschaft trifft der grösste St. Galler Trumpf gleich zu Beginn auf die an Nummer eins gesetzte Ayla Huser. Huser profitierte von der Verletzungspause der eigentlichen Nummer eins Jaquet. Gegen Huser hat Stadelmann schon verloren, in dieser Saison aber im Oktober in der NLA deutlich mit 21:18, 21:9 gewonnen. Der erste Einsatz Stadelmanns ist fast schon ein vorgezogenes Endspiel um die Medaillen, denn die Siegerin wäre bis zum Final in jeder Partie Favoritin. Dort wartet, sofern alles nach Plan läuft, Jaquet.

Auch im Frauendoppel gehört Stadelmann mit ihrer Teamkollegin Aline Müller zu den Medaillenanwärterinnen. Aber auch dort trifft sie gleich zu Beginn auf ein Top-Duo: Nadia Fankhauser und Ronja Stern. Die routinierte Doppelspezialistin Fankhauser erreichte im Februar 2017 mit Platz 40 ihre beste Platzierung in der Weltrangliste. Jedoch ist Stern eine unerfahrene Doppelspielerin und hat noch nie mit Fankhauser zusammengespielt. Ein Vorteil für Stadelmann/Müller, die häufig zusammen trainieren und spielen. Gelänge dem Duo von St. Gallen-Appenzell der Coup im Achtelfinal, wären sie wiederum bis im Final Favorit.

Männerdoppel ist einiges zuzutrauen

Das Männerdoppel Dominik Bütikofer und Thomas Heiniger gehört ebenfalls zu den Titelkandidaten. Wenn sie die schwierige Auftakthürde David Orteu und Julien Scheiwiller meistern, ist ihnen im weiteren Turnierverlauf viel zuzutrauen.

Schwierig wird es Heiniger hingegen im Mixed-Doppel mit der Uzwilerin Tenzin Pelling haben. In der zweiten Runde träfen sie auf die Nummer eins, Oliver Schaller und Céline Burkart. Die Doppelspezialistin Burkart spielte bis zu dieser Saison bei St. Gallen-Appenzell.

Als Aussenseiter treten die NLB-Spieler von St. Gallen-Appenzell an. Nadine Spescha nimmt sowohl im Einzel als auch im Doppel teil. Ihre Partnerin dort ist Katja Hutter. Michael Grevinga und Jan Scheiffler versuchen ihr Glück im Doppel. Die Achtel- und Viertelfinals Meisterschaften werden am Samstag ausgetragen. Am Sonntag folgen die Halbfinals und anschliessend die Finals. Gut möglich, dass die Farben von St. Gallen-Appenzell auch dann noch vertreten sind.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.