Marroniplantage hat späten Frost überstanden

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An den Ästen der Marronibäume sind zwar braune Blätter auszumachen, dahinter wachsen aber gesunde Triebe nach. (Bild: Rudolf Hirtl)

An den Ästen der Marronibäume sind zwar braune Blätter auszumachen, dahinter wachsen aber gesunde Triebe nach. (Bild: Rudolf Hirtl)

Rorschacherberg Richard Hollenstein vom Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen und der Goldacher Gemüseproduzent Filipp Fässler begutachten die über 150 Marronibäume in der Plantage am Rorschacherberg. Was sie gestern Vormittag sehen, ist auf den ersten Blick besorgniserregend. Die Äste der Marronisorten Marigoule und Marsol sind mit braunen, erfrorenen Blättern übersät. Hollenstein schabt mit dem Messer etwas Rinde ab. «Äste und Stämme sind grün. Die Bäume stehen im Saft. Es kann zwar einen kurzen Wachstumsstopp geben, aber nachhaltigen Schäden sind nicht zu erkennen», gibt er Entwarnung. Auch Fässler bestätigt, dass die Triebe wie erhofft wachsen, auch frische Augen erkennbar seien. Dem späten Frost kann er auch etwas Positives abgewinnen. «Ich gehe davon aus, dass die aus China eingewanderten Gallwespen die kalten Temperaturen nicht überlebt haben, diese Gefahr also gebannt ist.» (rtl)