Markenkleider aus zweiter Hand

Kürzlich feierte die Boutique Vanity an der Metzgergasse 15 Eröffnung. Die Inhaber verkaufen Secondhand-Markenkleider zu günstigen Preisen.

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Inhaberin Lexia Zehnder in ihrer neuen Boutique. (Bild: Laura Mäder)

Inhaberin Lexia Zehnder in ihrer neuen Boutique. (Bild: Laura Mäder)

Kleider von Gucci und Versace hängen fein säuberlich sortiert neben Jimmy-Choo-Schuhen und Taschen von Dolce & Gabbana. Der einstige Coiffeursalon an der Metzgergasse 15 hat sich in eine kleine, edle Modeboutique verwandelt, die Secondhand-Markenkleider zu günstigen Preisen an die Frau bringt. «Bei uns bekommt man eine Versace-Tasche für etwa 400 Franken. Neuwertig hätte man für die gleiche Tasche fast fünfmal mehr bezahlt», sagt Lexia Zehnder, die seit dem 1. Oktober zusammen mit ihrer Mutter die Boutique führt.

Secondhand aus «Firsthand»

Doch nicht nur die tiefen Preise werden von der Kundschaft sehr geschätzt. «Wir bieten hochwertige Designerstücke an, die oftmals noch nie getragen wurden», sagt Zehnder. Auf das legt die Inhaberin nämlich besonders wert: «Ich bin eigentlich kein Secondhand-Typ. Ich mag das nicht, wenn meine Kleidung schon 1000mal getragen wurde.»

Die Geschäftsidee komme bei der Kundschaft sehr gut an. Die Inhaberin ist «überwältigt» von den positiven Rückmeldungen. «Ich kann schon jetzt sagen, dass ich Stammkunden habe, die mehrmals wöchentlich meine Boutique besuchen», freut sich die junge Frau.

Geschenke als Basis

Die Idee, eine Boutique zu eröffnen sei entstanden, als sich bei ihrer Mutter zu Hause die Kleider stapelten. «Meine Mutter war lange für Versace tätig und hat als Store-Managerin viele Kunden beraten und das meist kostenlos. Als Dank bekam sie oft Kleider oder Taschen geschenkt», erklärt Zehnder. Sie selbst habe Mode und Design-Management in München studiert und eine Zeit lang in der New Yorker Modebranche in einer Entwurfsabteilung gearbeitet. Mit der Boutique hat sie sich einen Traum erfüllt. (lma)

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