Manövrieren in den Schären

Ein Team des Segelclubs Rietli nahm an den Schwedischen Meisterschaften in den Schären vor Stockholm teil. Und sicherte sich eine gute Plazierung.

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Das SCR-Team mit Steuermann Adrian Schmidlin, Mittschiffsmann Constantin Schindler und Vorschiffsfrau Zora Sorman kurz vor einer Bojen-Rundung. (Bild: Oskar Kihlborg)

Das SCR-Team mit Steuermann Adrian Schmidlin, Mittschiffsmann Constantin Schindler und Vorschiffsfrau Zora Sorman kurz vor einer Bojen-Rundung. (Bild: Oskar Kihlborg)

RORSCHACH. Bei besten äusserlichen Bedingungen mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sowie konstanten Windstärken von 3,5 bis 5 Beaufort standen insgesamt neun Regatten auf dem Programm. Die Durchführung und Organisation der internationalen Schwedischen Meisterschaften der Klassen Drachen, Smaragd und 22 qm Schärenkreuzer oblag dem Königlichen Yacht Club von Schweden (KSSS) in Stockholm.

Hohe See in den Schären

Das Team des Segelclubs Rietli (SCR) mit Steuermann Adrian Schmidlin, Mittschiffsmann Constantin Schindler und Vorschiffsfrau Zora Sorman kämpfte am ersten Regattatag mit ungewöhnlich hohen Wellen in den Schären, verursacht durch stürmische Winde auf der Ostsee in der Nacht davor.

Ungenaue Manöver

Die anfänglichen Schwierigkeiten beim hohen Seegang lagen in der zu hohen Abdrift an der Kreuz und einigen zu ungenauen Wende- und Bojen-Umrundungsmanövern. Das Team konnte sich aber in den folgenden Tagen kontinuierlich steigern. Ein dritter, drei fünfte und ein sechster Rang brachte dem Team letztlich den siebten Schlussrang bei 16 teilnehmenden Yachten ein.

Erster Eurocup

Als diesjähriger Saisonhöhepunkt startet das Team vom SCR am erstmalig ausgetragenen Eurocup der 22 qm Schärenkreuzer vom 17. bis 19. September auf dem Wannsee in Berlin, sowie am Kaiserpokal vom 20. bis 21. September ebenfalls auf dem Wannsee. Durchführender Verein für beide Regatten ist der Berliner Yacht Club. (asc)

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