Mann bei Wohnungsbrand verletzt

ST.GALLEN. In einer Wohnung an der Langgasse ist in der Nacht auf gestern ein Feuer ausgebrochen. Der Mieter erlitt eine starke Rauchgasvergiftung und musste ins Spital gebracht werden. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt.

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Das Wohnzimmer wurde durch das Feuer völlig zerstört. (Bild: Feuerwehr St. Gallen)

Das Wohnzimmer wurde durch das Feuer völlig zerstört. (Bild: Feuerwehr St. Gallen)

Der Alarm ging in der Nacht auf Mittwoch um 2.25 Uhr bei der Feuerwehr ein. Fünf Minuten später waren zehn Feuerwehrleute vor Ort, an der Langgasse 83. Ein Hausbewohner hatte um Hilfe gebeten, da er durch Geräusche geweckt wurde und daraufhin Rauch im Treppenhaus bemerkt hatte, der aus einer Wohnung im zweiten Stock kam. «Da dort niemand reagierte, als wir läuteten und klopften, mussten wir die Türe aufbrechen», sagt der Zugführer Hans Knöpfel, der den Einsatz leitete.

Vier Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten durchsuchten die Zimmer nach Personen und fanden den 68jährigen Mieter bewusstlos am Boden liegend. Der Mann habe eine starke Rauchgasvergiftung erlitten und sei mit der Ambulanz ins Spital gebracht worden, sagt Hans Knöpfel.

Kein offenes Feuer

Die Wohnung sei voller Rauch gewesen, gebrannt habe es aber nicht mehr. Das Feuer, das im Wohnzimmer ausgebrochen war, habe sich bereits zu einem Mottbrand entwickelt, sagt Hans Knöpfel.

Um sicher zu gehen, dass nirgends mehr ein Feuer ausbrechen konnte, wurde das Haus mit einer Wärmebild-Kamera untersucht.

Die übrigen Hausbewohner wurden vorübergehend evakuiert, konnten aber nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Spuren werden gesichert

Über die Brandursache ist bis jetzt noch nichts bekannt.

Die Kantonspolizei ist zurzeit damit beschäftigt, die Spuren zu sichern und auszuwerten, wie Mediensprecher Hanspeter Krüsi sagt. Sie rechnet aber mit einem Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. (km)