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Manchmal bekommen Bücher Beine

Ende Februar eröffnete der Verein Buchstadt St. Gallen zusammen mit dem Hotel Dom die ersten Mini-Bibliotheken in der Stadt. Diese umfassen rund 20 Bücher und stehen in der Lobby des Hotels Dom sowie im Kloster-Bistro.
Hans-Jakob Würsch Leiter Hotel Dom in St. Gallen (Bild: Kathrin Reimann)

Hans-Jakob Würsch Leiter Hotel Dom in St. Gallen (Bild: Kathrin Reimann)

Ende Februar eröffnete der Verein Buchstadt St. Gallen zusammen mit dem Hotel Dom die ersten Mini-Bibliotheken in der Stadt. Diese umfassen rund 20 Bücher und stehen in der Lobby des Hotels Dom sowie im Kloster-Bistro. Der Leiter des Hotels, Hans-Jakob Würsch, ist nach wie vor begeistert von der Idee dieser Kleinstbibliothek für seine Gäste. Einige Bücher daraus haben bereits «Beine bekommen». Dafür sind unverhofft neue Bände zur Sammlung dazugekommen.

Herr Würsch, wie kommt die neue Miniaturbibliothek bei Ihren Gästen an?

Ich bin sehr zufrieden, das Angebot wird genutzt. Ich habe bereits drei Bücher verkauft. Und, auch wenn das schwer zu messen ist, werden die Bücher gelesen. Man sieht es zumindest an den Gebrauchsspuren der Exemplare in der Bibliothek.

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von den Gästen?

Eine Stammkundin ist begeistert, sie liest sich nach und nach durch den ganzen Bestand. Ausserdem haben uns auch schon Schriftsteller besucht und eines ihrer signierten Werke vorbeigebracht. Und ein Gast hat ein Buch zurückgelassen. Die Bibliothek wächst also stetig.

Wie viele Bücher sind derzeit im Umlauf?

Im Moment fehlen fünf Bücher in der Hotelbibliothek. Ich hoffe aber, dass sie bloss ausgeliehen und nicht für immer weg sind. Das passiert manchmal. Obwohl wir jedes Exemplar mit einem Aufkleber versehen haben, bekommen die Bücher halt manchmal Flügel. Ich gewichte aber solche Vorfälle nicht zu sehr, nicht jeder Gast ist ein Dieb. Heute ist der Respekt vor fremdem Eigentum generell gesunken.

Wird die Bibliothek im Kloster-Bistro anders genutzt als diejenige im Hotel?

Die Bibliothek im Café ist so etwas wie ein Geheimtip. Die Leute schnappen sich dort ein Buch und setzen sich an die Sonne und schmökern. Dort kommt es leider auch öfters vor, dass die Bücher dann weg sind.

Sie haben vom Kinderbuch über den Krimi bis hin zum Lyrikband ein breites Sortiment. Was wird gelesen und was nicht?

Der dicke Krimi sieht bisher sehr ungelesen aus. Und auch die Kinderbücher tun dies. Gut laufen hingegen kurze und entspannende Texte, also Lyrik oder Humoristisches. (kar)

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