Magie, Wahrsager, Glückskäse

FLAWIL. Am Samstag locken magische Pfade und mittelalterliche Eintöpfe nach Flawil. Im «Lindengut» findet der Nostalgie-Naturmarkt «Flawilare 15» statt.

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Organisator Rolf Zingg hat viel Herzblut in die «Flawilare» gesteckt. (Bild: Beatrice Oesch)

Organisator Rolf Zingg hat viel Herzblut in die «Flawilare» gesteckt. (Bild: Beatrice Oesch)

Organisator Rolf Zingg steht mit seinem Projekt «Flawilare 15» im Schlussspurt. Jahrelang schon hat er die Idee eines «NostalgieNaturMarkts» weiterentwickelt. Nun ist es ihm gelungen, rund 40 Aussteller zu gewinnen, die altes Naturwissen oder Handwerk weitervermitteln oder entsprechende Produkte herstellen. Direkt vor Ort – auf dem Lindengut-Areal – erzählt Zingg von Kräutern und Bäumen, berichtet über den Markt, die Aussteller und das Rahmenprogramm. «Sehr viele Aussteller kommen aus der Umgebung, und der Anlass wird ein Spass für die ganze Familie werden», ist Rolf Zingg überzeugt.

Altertümlich kostümiert

«Besucher werden sich wie im Mittelalter fühlen», verspricht Zingg. Verwandte Themen hat er zu Gruppen zusammengefasst. So nutzt er die verschlungenen Kieswege im Wäldchen als magischen Pfad. Dort kann man eine Wahrsagerin oder das Regenbogenzelt besuchen, wo Geschichten erzählt werden. Im Lusthäuschen werden Strohflechter, ein Korber und eine Spinnerin arbeiten. Weiteres Handwerk, wie Klöppeln, Töpfern, Natursteinarbeiten und Filzen, kann zwischen Remise und Wäldchen bestaunt werden. Zu kaufen gibt es Produkte wie Tees, Blütensalz, Würz- und Heilkräuter, Glückskäse und Naturkerzen.

Die Stände der Aussteller gliedern sich in drei Kategorien: Demonstrations- oder Informationsstände, reine Verkaufsstände oder solche, bei denen Produkte feilgeboten werden, die vor den Besuchern hergestellt worden sind.

Rezept aus dem Kloster

«Natürlich wird ein Festzelt nicht fehlen», sagt Zingg und verrät, auf welchen kulinarischen Höhepunkt sich Besucher freuen dürfen: «Zwei Spitzenköche werden über offenem Feuer ein mittelalterliches Gericht kochen, einen Benediktiner-Eintopf nach einem Rezept vom Kloster Einsiedeln.» (red.)