Magere Bilanz im Kampf gegen Littering

FRAUENFELD. Die Zwischenbilanz zur Antilittering-Kampagne fällt im Kanton Thurgau mager aus. Für die Mehrheit der Gemeinden ist die Lage unverändert – obwohl der Kanton das unachtsame Wegwerfen von Abfall seit 2008 mit einer Kampagne bekämpft.

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FRAUENFELD. Die Zwischenbilanz zur Antilittering-Kampagne fällt im Kanton Thurgau mager aus. Für die Mehrheit der Gemeinden ist die Lage unverändert – obwohl der Kanton das unachtsame Wegwerfen von Abfall seit 2008 mit einer Kampagne bekämpft. Das geht aus einer Umfrage unter den Gemeinden vom Herbst 2011 hervor, aus der der Regierungsrat in der Antwort auf eine Einfache Anfrage zitiert.

Trotzdem positives Urteil

Trotz des unerfreulichen Befundes an der Littering-Front beurteilt der Regierungsrat die Anti-littering-Kampagne als «insgesamt positiv».

Die Antilittering-Kampagne begleitet das seit vier Jahre geltende Littering-Verbot. Mit 50 Franken wird seither gebüsst, wer zum Beispiel Dosen, Zigarettenstummel oder Kaugummis einfach wegwirft – und sich dabei erwischen lässt. 2011 sprach die Kantonspolizei laut Regierungsrat 119 Ordnungsbussen aus.

Mehrfachstrategie in Arbeit

Am Kampf gegen Littering will der Regierungsrat festhalten. Diese Absicht sei in den Regierungsrichtlinien verankert, heisst es in der Antwort auf die Einfache Anfrage. Absicht ist demnach, eine neue Mehrfachstrategie auszuarbeiten. Sie soll Information, Schulung, Repression und Massnahmen zur Sauberhaltung umfassen. Die Strategie soll in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Verbänden entstehen. (wid)

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