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März war zu kühl und zu trocken

Der März zeigte sich wenig frühlingshaft. In der Region Rorschach betrug die durchschnittliche Temperatur 4,8 Grad und war damit 0,3 Grad zu kalt. Über die ganze Schweiz gemittelt, war der März 0,3 bis 0,6 Grad zu kalt und zu trocken.
Andreas Walker
Der Ostermontag, 28. März, war einer der wenigen warmen Märztage am Bodensee. Auf dem Bild ist die Morgenstimmung am Ostermontag von Rorschacherberg aus gesehen. (Bild: Andreas Walker)

Der Ostermontag, 28. März, war einer der wenigen warmen Märztage am Bodensee. Auf dem Bild ist die Morgenstimmung am Ostermontag von Rorschacherberg aus gesehen. (Bild: Andreas Walker)

REGION AM SEE. Nach vier deutlich zu milden Monaten waren im März wieder einmal unterdurchschnittliche Temperaturen zu verzeichnen. In der Region Rorschach betrug die durchschnittliche Temperatur 4,8 Grad und war damit 0,3 Grad zu kalt. Von Monatsbeginn an verharrte die Tagesmitteltemperatur bis über die Monatsmitte hinaus verbreitet unter der Norm von 1981–2010.

Am Monatsanfang lag unser Land unter dem Einfluss eines Tiefs, das nordatlantische Kaltluft in den Alpenraum transportierte. Auf der Alpennordseite fiel dabei mehrmals Schnee bis in tiefe Lagen. Die Tagesmitteltemperatur sank während der kühlsten Periode vom 6. bis 9. März verbreitet 2 bis 5 Grad, in den Bergen sogar 5 bis 7 Grad unter das langjährige Mittel.

Ein Tief, das von Frankreich bis zum Alpenraum zog, brachte am 5. März auf der Alpensüdseite kräftige Schneefälle, die regional auch über den Alpenkamm nach Norden griffen.

Kalte Bise

Vom 9. bis am 22. März erstreckte sich ein ausgedehntes Hochdruckgebiet über Nordeuropa und England und brachte mit einer zügigen Bise kühle Luft aus Nordosten in unser Land. Deshalb bildete sich über den Niederungen der Alpennordseite Hochnebel, der sich vom 12. bis am 14. März in den meisten Gebieten nicht auflöste. In den Alpen herrschte während dieser Zeit viel Sonnenschein. Vom 17. bis 22. März war es schliesslich in der ganzen Schweiz sonnig. Einzig in der Ostschweiz und in der Region Rorschach lag am 20. und 21. März gebietsweise hartnäckiger Hochnebel, der sich nicht auflöste. Das schöne Wetter wurde von einem Höhentief unterbrochen, das die Schweiz am 15. und 16. März in der Bisenströmung von Osten nach Westen überquerte. Dabei sank die Schneefallgrenze im Norden bis in tiefe Lagen, und die Tagesmitteltemperatur bewegte sich verbreitet 2 bis 4 Grad unter dem Durchschnitt.

Vom 23. März an war die Witterung wieder mehrheitlich tiefdruckbestimmt. Der Karfreitag, 25. März, war, mit Ausnahme des Südtessins, in der ganzen Schweiz trüb und in der zweiten Tageshälfte regnerisch. Am Ostersamstag brachte dann ein Zwischenhoch schönes Frühlingswetter. Dabei stiegen die Tagesmitteltemperaturen verbreitet 2 bis 3 Grad über das langjährige Mittel, und die Tageshöchstwerte erreichten auf der Alpennordseite 17 Grad. Am Ostersonntag herrschte schliesslich vor allem auf der Alpennordseite trübes Wetter mit verbreitet etwas Niederschlag. Ab Mittag geriet das Mittelland wieder in den Bereich der warmen Frühlingssonne. Der Monat klang aus mit warmen Temperaturen auf der Alpennordseite, die vom Föhn verursacht wurden. Hatte die Vegetation Ende Februar noch mehrere Wochen Vorsprung, so verzögerte der kühle März das Pflanzenwachstum, so dass viele Pflanzen sich wieder im normalen Zeitplan bewegen.

März war kälter als Dezember

Nach Angaben von MeteoSchweiz war die Temperatur landesweit rund ein halbes Grad zu kühl. In St. Gallen war es im März sogar drei Grad kälter als im Dezember. Noch extremer war es auf dem Säntis und dem Jungfraujoch. Dort waren die Märztemperaturen sogar 6,5 Grad kälter als im Dezember.

Sonne zeigt sich eher verhalten

Mit Ausnahme der Alpensüdseite wurden in der übrigen Schweiz verbreitet unterdurchschnittliche Niederschlagssummen registriert. Am Bodensee betrug die Niederschlagsmenge 37 Liter pro Quadratmeter, was lediglich 57 Prozent des Durchschnitts entspricht. Auch die Sonne zeigte sich im März eher verhalten. So wurde am Bodensee eine Sonnenscheindauer von 131 Stunden registriert, was 93 Prozent des langjährigen Mittels entspricht.

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