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Märlitheater im Kornhaus

Das Märlitheater Rorschach kombiniert in ihrer neuen Aufführung «Gretel, Zita und die Pfahlbauer» Märchen mit Museum. Die Szenen des Theaterstücks spielen in den Ausstellungen im Kornhaus.
Ramona Riedener
Märlistunde im Kornhaus. (Bild: rr)

Märlistunde im Kornhaus. (Bild: rr)

RORSCHACH. Ob Jung oder Alt, jeder kennt sie, die Geschichten der Gebrüder Grimm. Dass sich die berühmten Märli genau zu jener Zeit abspielten, als in Rorschach das Kornhaus seine Blütenzeit hatte, wissen jedoch die wenigsten. Davon hat sich das Märlitheater Rorschach inspirieren lassen und in ihrem neuen Projekt Märchen mit Museum kombiniert. Entstanden ist eine Theatertour durch die Ausstellungen im Kornhaus. Während die Schauspielerinnen Beatrice Mock als Hänsel, Eliane Belz Hester als Gretel, Julia Fischer als Hexe und Clau Wirth als Erzählerin ihre Rollen spielen, schlüpft Christine Musits in die verschiedenen historischen Gestalten.

Auf der Flucht vor der Hexe

Die ersten Szenen von Hänsel und Gretel spielten im Hotel Mozart. Nachdem die beiden Kinder von ihren Eltern ausgesetzt wurden, gelingt ihnen die Flucht vor der bösen Hexe. Im Kornhaus herrscht Überfluss an Weizen, Roggen und Gersten. Hier finden die Kinder vorerst Schutz und etwas gegen ihren Hunger. Doch das Glück dauert nicht lange, denn die Hexe ist Hänsel und Gretel bereits wieder auf der Spur. Bei den Pfahlbauten sucht sie aber vergeblich nach einem genügend grossen Ofen, wo sie Hänsel für ihr Mahl zubereiten kann. In der Bronzezeit kommt Hänsel ins Träumen. Er träumt davon, mit einer gewaltigen Axt so viel Holz zu fällen, dass sein Vater reich wird. Verfolgt von der Hexe fliehen die Kinder erneut und gelangen auf ihrem Weg in den Entensaal. Auch hier sieht Hänsel als Naturforscher eine Möglichkeit, seinen Vater reich zu machen. Am Saal für optische Phänomene findet die Hexe besonderen Gefallen.

Edle Kleider und vornehme Tafel

Zita, die letzte Kaiserin Österreichs, die nach ihrer Flucht im Schloss Wartegg in Rorschacherberg gelebt hat, zieht Gretel in ihren Bann. In Anbetracht der edlen Kleider und der Aussicht, vielleicht einen Prinzen zu heiraten, bemerkt sie gar nicht, dass es der Hexe gelungen ist, ihren Bruder zu entführen. Die Geschwister treffen sich wieder im Rokokosaal. An der vornehmen Tafel können sie ihren grossen Hunger stillen. Doch die Tischetiketten sind streng. Nachdem Hänsel getafelt hat, findet es die Hexe an der Zeit, ihren Braten zu backen. Doch im ganzen Kornhaus findet sich immer noch kein Ofen, der gross genug für Hänsel ist. Ein Happy End gibt es, als es den beiden Kindern in Unteruhldingen gelingt, die Hexe vom Einbaum zu schubsen.

Weitere Aufführungen der Theatertour gibt es am Freitag, 5. Juni, um 19.00 und 20.30 Uhr, sowie bei grosser Nachfrage Zusatzvorstellungen am Samstag, 6. Juni.

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