Lotteriegeld für Fliegermuseum

Altenrhein/Rheineck. Die Regierung des Kantons St. Gallen verteilt dieses Jahr vier Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Ein Teil davon fliesst ins Rheintal.

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Altenrhein/Rheineck. Die Regierung des Kantons St. Gallen verteilt dieses Jahr vier Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Ein Teil davon fliesst ins Rheintal.

Der rund 50jährige Hangar des 1994 gegründeten Fliegermuseums Altenrhein weist eine Bausubstanz auf, die dringend saniert werden muss. Ziel des Sanierungspaketes ist es, die alten Gebäudeteile so zu restaurieren, dass ein sicherer und den Vorschriften entsprechender Betrieb des Museums gewährleistet werden kann. Die Baukosten belaufen sich auf 580 000 Franken.

Der Kanton St. Gallen soll aus dem Fonds einen einmaligen Beitrag von 150 000 Franken leisten. Das Kronenareal umfasst einen wichtigen Teil der Rheinecker Altstadt. Ein Teil der Bauten wurde abgerissen und wird durch Wohnungen ersetzt. Die historisch wertvollen Bauten, die Alte Krone, das Haus Laterne und das Lutzenhaus sollen erhalten und saniert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4 Mio. Franken. Darin enthalten sind der Denkmalpflege bedingt anrechenbare Aufwendungen von 1,1 Mio.

Bei einem Beitragssatz von 35 Prozent ergibt sich eine Gesamtsubvention von rund 390 000 Franken, die je hälftig auf den Kanton und die Stadt Rheineck entfallen. 195 000 Franken sollen aus dem Fonds kommen. (red.) ostschweiz 25